Einzelne Artikel

Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Einzelne Artikel
Jedes Kind ist einmalig und damit eine Herausforderung für Familie und Gesellschaft
Von Remo H. Largo

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Wenn Kinder auf die Welt kommen, sind sie bereits sehr verschieden. In den folgenden Jahren werden die Unterschiede zwischen den Kindern immer größer; die Vielfalt nimmt immer mehr zu. Dies gilt für alle Entwicklungsbereiche wie Motorik oder Schlaf, aber genauso für Fähigkeiten wie Lesen oder Rechnen. Die PISA-Studien zeigen in allen Ländern, dass die Schüler sich bis zum 15. Lebensjahr immer stärker voneinander unterscheiden. Die individuellen Fähigkeiten und Verhaltenseigenschaften der Kinder setzen sich im Verlaufe der Kindheit immer mehr durch. Die Individualität ist ein Ausdruck dieser großen Vielfalt unter den Kindern.


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Der Zappel-Philipp
Schwierige Kinder und die Pädagogik
 
Von Sabine Andresen

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Ich möchte diesen Beitrag mit einer Geschichte des polnisch-jüdischen Kinderarztes und Pädagogen Janusz Korczak beginnen. Er erzählt eindrucksvoll, wie ein Kind zu einem schwierigen Kind gemacht wird. Davon ausgehend wird die Struktur des Beitrags erläutert.



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Verhaltensauffälligkeiten und psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Ergebnisse der BELLA-Studie

Von Ulrike Ravens-Sieberer, Helen Bichmann und Fionna Klasen


6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Im letzten Jahrhundert hat sich ein Wandel der typischen Krankheiten des Kindes- und Jugendalters vollzogen. Während die Säuglingssterblichkeit und Infektionskrankheiten deutlich zurückgegangen sind, stehen heute chronische Krankheiten, wie Asthma oder Allergien, und psychische Auffälligkeiten, wie Aufmerksamkeitsstörungen, emotionale Auffälligkeiten, Gewaltbereitschaft sowie Alkohol- und Drogenkonsum viel stärker im Fokus der Kinder- und Jugendmedizin (Palfrey et al. 2005). Den Ergebnissen epidemiologischer Studien zufolge weisen 15 bis 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland psychische Auffälligkeiten auf; bei etwa zehn Prozent wird ein chronischer Verlauf angenommen (Barkmann, Schulte-Markwort 2004; Ihle, Esser 2002).

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Herausfordernde Kinder
Begegnung und Unterstützung in der Kindertageseinrichtung

Von Klaus Fröhlich-Gildhoff

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Kinder, die mit ihren Verhaltensweisen den Normen einer Gruppe bzw. den Normen der Fachkräfte in der Kindertageseinrichtung nicht gerecht werden, werden als „auffällig“ wahrgenommen. Diese Kinder stellen zum einen eine besondere Herausforderung, oft auch Belastung für die pädagogischen Fachkräfte dar: So stellte schon Rudow (2004, S. 4) in einer Befragung von Erzieherinnen fest, dass „75,4 Prozent aller Befragten bemerken, dass viele Kinder Verhaltensstörungen zeigen. Durch diese Störungen fühlen sich 31 Prozent dieser Erzieherinnen stark oder sehr stark belastet“. Auch in der GEW-Kita-Studie (GEW 2007, S. 16) gaben 31,1 Prozent der Befragten das Thema „Diagnostik/Erkennen von Verhaltensauffälligkeiten“ als Fortbildungswunsch an – dieses Thema steht an erster Stelle aller Fortbildungswünsche.

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Behinderte Kinder im Fokus der Bindungstheorie
Anmerkungen zur Eltern-Kind-Dynamik
Von Rüdiger Kißgen

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Die Geburt eines Kindes geht für die Eltern unter anderem damit einher, ihr Rollen- und Selbstbild neu zu de?nieren, ihr intrapsychisches Be?nden mit der neuen Situation abzustimmen, die Veränderungen der bestehenden sozialen Beziehungen zu bewältigen und sich mit neuen sozialen Beziehungen auseinanderzusetzen. Werden Paare erstmals Eltern, gilt es zu realisieren, dass durch das Kind neben der Partnerschaftsdyade eine neue triadische Beziehungskonstellation entsteht. Die Komplexität dieser neuen zu bewältigenden Aufgaben wird durch die Geburt eines behinderten Kindes potenziert. In diesem Fall stehen neben den emotionalen Problemen der Eltern zusätzliche psychosoziale Belastungen wie eine erschwerte Alltagsbewältigung oder auch dramatische Umgestaltungen von Rollen und Bindungen im Mittelpunkt (Hinze 1991; Kißgen 2007; Krause 1997; Petermann, Noeker & Bode 1987; Petermann, Bode & Schlack 1990).
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Schwierige Kinder in Konfiktsituationen und ihre Entwicklungsperspektiven
„Mein Leben ist wie eine Achterbahn, weil ich Niemandem vertrauen kann – noch nicht mal mir selbst“ (Tom, 16 Jahre)

Von Gerd Lehmkuhl

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12


Trotz immer besserer Frühdiagnostik-Methoden, genauerer Kenntnisse über Risiko- und Schutzfaktoren für psychische Erkrankungen und gut evaluierter Präventionsprogramme im Kindesalter ist es häu?g nicht möglich, einen „circle of disadvantage“ rechtzeitig zu verändern, so dass sich die Folgen negativer Entwicklungsbedingungen bis in das Jugendalter hinein auswirken. Es wird über ermutigende Erfahrungen mit einem Kunst-Projekt berichtet, das einerseits dazu beiträgt, die Situation psychisch belasteter Jugendlicher besser zu verstehen und andererseits ihnen bei der Identitätssuche hilft.

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Kinder und Tiere - eine Beziehung mit positiver Wirkung
Von Andrea Beetz

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-12

Kinder und Tiere scheinen eine natürliche Affinität zueinander zu haben – und viele Gemeinsamkeiten: sie spielen gerne, sind in der Lage, ganz im aktuellen Moment zu leben, und sie sind ehrlich in ihrer Kommunikation, wenig beein?usst durch menschliche kulturelle Normen. Kinder und Tiere passen gut zueinander, können echte Freundschaften eingehen und für einander Positives bewirken.

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Vom Sinn und Unsinn entwicklungsförderlicher Tierkontakte und tiergestützter Interventionen
Von Tanja Hoff

11 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-12

Tiere gelten im Sozial- und Gesundheitswesen als „in“. Tiergestützte Angebote wie zum Beispiel Besuchsdienste, freizeitpädagogische Maßnahmen, aber auch therapeutische Interventionen mit Tieren und natürlich auch der zugehörige Weiterbildungsmarkt boomen. Die hohe emotionale Besetzung der Mensch-Tier-Beziehung und die viel gepriesene „Tierliebe“ behindern jedoch häufig den notwendigen sachlich-distanzierten Zugang zu dieser Thematik, sowohl bei Laien als auch bei Fachkräften. Welche entwicklungsförderlichen Effekte haben aber Tiere und tiergestützte Interventionen tatsächlich in der kindlichen Entwicklung, wenn man empirische Studien betrachtet? Umfangreichere Forschungen zur Mensch-Tier- und Kind-Tier-Psychologie finden sich in Deutschland bereits seit den 1980er Jahren, so zum Beispiel in der Forschungsgruppe „Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung“ am Institut für Psychologie der Universität Bonn.

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