Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Chronische Erkrankungen im Kindesalter: Diagnose - Behinderung - Identität
Von Olaf Kraus de Camargo


8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-13


Mit der Verabschiedung der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) durch die Mitgliedsstaaten der WHO im Jahre 2001 (Weltgesundheitsorganisation 2001) und der Behindertenrechtskonvention durch die UN in 2006 (Vereinte Nationen 2006) ist eine Denkweise verbunden, die vor allem im medizinischen Bereich oft noch ungewohnt ist. Lange galten das biomedizinische Modell und das soziale Modell von Gesundheit als gegensätzlich. Doch schon in den 1970er Jahren wurde eine Verbindung dieser Modelle vorgeschlagen (Engel 1977). Das sogenannte bio-psycho-soziale Modell versucht beide Sichtweisen zu vereinen und ist die Grundlage für die Entwicklung der ICF gewesen.

 
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Diabetes im Kindes- und Jugendalter
Von Andreas Neu

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-13

Von Jahr zu Jahr wird der Diabetes mellitus bei Kindern und Jugendlichen häu?ger. Sowohl der autoimmune Typ-1-Diabetes als auch der Typ-2-Diabetes nehmen zu. Nach wie vor ist der Typ-1-Diabetes im Kindes-und Jugendalter die häu?gste Diabetesform – zumindest in Mitteleuropa. Kinder und Jugendliche mit Diabetes bedürfen einer individuellen Betreuung und Therapieführung. Insulintherapie, Ernährungsempfehlungen und technische Ausstattung müssen auf die jeweiligen Bedürfnisse eines Kindes abgestimmt werden.

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Frühe Ernährung und langfristiges Adipositasrisiko Chancen für die pädiatrische Prävention
Von Brigitte Brands und Berthold Koletzko

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-13

Die Forschung der letzten Jahre hat zu einem überzeugenden Ausmaß an Evidenz für einen programmierenden Effekt von früher Ernährung auf das spätere Adipositasrisiko und damit assoziierten, nicht-übertragbaren Erkrankungen geführt. Experimentelle, die Lebenszeit umspannende Studien im Tiermodell, historische und prospektive Kohortenstudien an Menschen sowie hypothesentestende, humane Interventionsstudien mit langzeitiger Nachuntersuchung, bestätigen diese Zusammenhänge.


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Traumatisierung der Eltern und Familien mit Behinderungen oder chronischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen
Von Hubertus von Voss

5 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-13

Rund zwei Millionen Familien leben in Deutschland mit Kindern und Jugendlichen zusammen, bei denen eine chronische Krankheit, gar Behinderung bzw. Mehrfachbehinderung vorliegt. Alles konzentriert und fokussiert sich in solchen Familien auf die Patienten selbst. Verbunden mit chronischer Krankheit und Behinderung sind in der Regel wiederkehrende – oft sehr intensive – Untersuchungen sowie Erwartungen von Ärzten, Therapeuten und mit der Förderung dieser Patienten beauftragte Fachpersonen, Therapie- und Förderkonzepte in die Tat umzusetzen. Unser Gesundheitssystem ist mehr oder minder weiterhin phänomenologisch darauf ausgerichtet, Einzelsymptome günstig zu beein?ussen. Die vielfach eingeforderte „ganzheitliche Sicht“ zum Patienten gerät immer mehr ins Abseits. Auf diesen für die Familien mühevollen Wegstrecken mit ihren chroisch kranken Kindern erwächst die Gefahr, dass Familienmitglieder zunehmend traumatisiert werden. Dies betrifft besonders die direkten Bezugspersonen: Eltern und Geschwister.
 
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Jedes Kind ist einmalig und damit eine Herausforderung für Familie und Gesellschaft
Von Remo H. Largo

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Wenn Kinder auf die Welt kommen, sind sie bereits sehr verschieden. In den folgenden Jahren werden die Unterschiede zwischen den Kindern immer größer; die Vielfalt nimmt immer mehr zu. Dies gilt für alle Entwicklungsbereiche wie Motorik oder Schlaf, aber genauso für Fähigkeiten wie Lesen oder Rechnen. Die PISA-Studien zeigen in allen Ländern, dass die Schüler sich bis zum 15. Lebensjahr immer stärker voneinander unterscheiden. Die individuellen Fähigkeiten und Verhaltenseigenschaften der Kinder setzen sich im Verlaufe der Kindheit immer mehr durch. Die Individualität ist ein Ausdruck dieser großen Vielfalt unter den Kindern.


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Der Zappel-Philipp
Schwierige Kinder und die Pädagogik
 
Von Sabine Andresen

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Ich möchte diesen Beitrag mit einer Geschichte des polnisch-jüdischen Kinderarztes und Pädagogen Janusz Korczak beginnen. Er erzählt eindrucksvoll, wie ein Kind zu einem schwierigen Kind gemacht wird. Davon ausgehend wird die Struktur des Beitrags erläutert.



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Verhaltensauffälligkeiten und psychische Probleme bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland
Ergebnisse der BELLA-Studie

Von Ulrike Ravens-Sieberer, Helen Bichmann und Fionna Klasen


6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Im letzten Jahrhundert hat sich ein Wandel der typischen Krankheiten des Kindes- und Jugendalters vollzogen. Während die Säuglingssterblichkeit und Infektionskrankheiten deutlich zurückgegangen sind, stehen heute chronische Krankheiten, wie Asthma oder Allergien, und psychische Auffälligkeiten, wie Aufmerksamkeitsstörungen, emotionale Auffälligkeiten, Gewaltbereitschaft sowie Alkohol- und Drogenkonsum viel stärker im Fokus der Kinder- und Jugendmedizin (Palfrey et al. 2005). Den Ergebnissen epidemiologischer Studien zufolge weisen 15 bis 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland psychische Auffälligkeiten auf; bei etwa zehn Prozent wird ein chronischer Verlauf angenommen (Barkmann, Schulte-Markwort 2004; Ihle, Esser 2002).

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Herausfordernde Kinder
Begegnung und Unterstützung in der Kindertageseinrichtung

Von Klaus Fröhlich-Gildhoff

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-12

Kinder, die mit ihren Verhaltensweisen den Normen einer Gruppe bzw. den Normen der Fachkräfte in der Kindertageseinrichtung nicht gerecht werden, werden als „auffällig“ wahrgenommen. Diese Kinder stellen zum einen eine besondere Herausforderung, oft auch Belastung für die pädagogischen Fachkräfte dar: So stellte schon Rudow (2004, S. 4) in einer Befragung von Erzieherinnen fest, dass „75,4 Prozent aller Befragten bemerken, dass viele Kinder Verhaltensstörungen zeigen. Durch diese Störungen fühlen sich 31 Prozent dieser Erzieherinnen stark oder sehr stark belastet“. Auch in der GEW-Kita-Studie (GEW 2007, S. 16) gaben 31,1 Prozent der Befragten das Thema „Diagnostik/Erkennen von Verhaltensauffälligkeiten“ als Fortbildungswunsch an – dieses Thema steht an erster Stelle aller Fortbildungswünsche.

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