Einzelne Artikel

Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Einzelne Artikel
Jakob und Bobby
Hundintegrierte Sprachförderung in der heilpädagogischen Frühförderung am Beispiel eines Jungen mit Down-Syndrom

Von Kristina Saumweber

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-12

„An einem kalten, nebligen Novembermorgen eilte Dr. White durch die Straßen von London. Er hatte sich verspätet und wusste, dass man im Krankenhaus schon auf ihn wartete. [...] Vor der Tür zum Krankenzimmer des kleinen Mädchens blieb Dr. White stehen und wartete, bis sein Atem etwas ruhiger ging. Dann trat er ein. [...] Dr. White sprang mit einem Satz auf ihr Bett und schmiegte sich an den Körper des kranken Kindes. Er stupste es mit seiner kalten Hundenase an, aber es rührte sich nicht. Hin und wieder leckte er sachte über die Hand des Mädchens um ihm zu sagen, dass er nun hier war“ (Goodall 1999).



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Tiere begleiten und unterstützen den psychotherapeutischen Prozess
Von Elisabeth Frick Tanner und Robert Tanner-Frick

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-12

Seit über 20 Jahren begleiten wir zusammen mit unseren Haustieren Kinder, Jugendliche und ihre Bezugspersonen. Unsere psychotherapeutische Aufgabe besteht darin, diese Kinder und Jugendlichen in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung zu unterstützen und ihre kognitiven Fähigkeiten zu fördern. Es werden Kinder und Jugendliche angemeldet, die in ihrem Selbsterleben und in ihrer Identität zutiefst verunsichert und irritiert sind. Kinder und Jugendliche, die körperliche Gewalt, Beziehungsabbrüche und Trennungen von ihren nahen Bezugspersonen, sexuelle und emotionale Übergriffe erlebt haben, benötigen in ihrer Not spezifische therapeutische Hilfe. Ihre gesamte Entwicklung ist durch traumatische und belastende Erlebnisse blockiert und gefährdet. Die erlittenen Verletzungen, Kränkungen und Demütigungen wirken sich auf ihre gesamte seelisch-geistige Entwicklung aus: Die Kinder verlieren ihre Verbindung zum eigenen Erleben, Wahrnehmen und Fühlen, zu ihrem Körper, zu den Menschen und zu der Welt. Auch ihre intellektuellen Fähigkeiten können aufs schwerste beeinträchtigt bleiben. Ursula Wirtz bezeichnet diese negativ prägenden Erlebnisse hart, aber treffend als „Seelenmord“.

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Therapie der Hundephobie bei Kindern
Von Frank Zimmermann und Viktor E. Kacic

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-12

Mit wechselnder Häufigkeit kommen Eltern in die kinder- und jugendpsychiatrische Ambulanz, um ihr Kind mit „panischer Angst vor Hunden“ vorzustellen. In der Vorgeschichte wird typischerweise ein plötzliches Einsetzen der Phobie beschrieben, das sich die Eltern nicht erklären können, da traumatische Erlebnisse mit einem Hund meist gar nicht vorliegen. Die zunehmende Verstärkung und das Anhalten dieser Störung führen oft zu weiteren Begleitstörungen und einer immer größeren Einschränkung dieser Kinder im Alltag.

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Höchste Zeit für Kindersicherheit!
Kinderunfälle in Heim und Freizeit: Schwerpunkte, Herausforderungen und Aussichten

Von Martina Abel

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Bereits vor zehn Jahren hatte eine Ausgabe frühe Kindheit den Themenschwerpunkt „Kinderunfälle: Prävention und Erste Hilfe“ (Heft 2/2003). Im Editorial schrieben die Herausgeber: „Wenn von Kindern als Unfallopfern die Rede ist, denken wir zuallererst an den Straßenverkehr. Dabei ereignen sich mehr als siebzig Prozent der Kinderunfälle in Heim und Freizeit. Selbst die Zahl der tödlichen Verletzungen übersteigt inzwischen diejenigen im Verkehr. Dank aufwändiger Aufklärungs- und Vorsorgemaßnahmen (...) konnte die Zahl der tödlich verlaufenden Kinderunfälle im Verkehr in den vergangenen dreißig Jahren um etwa neunzig (!) Prozent gesenkt werden. Demgegenüber steckt die Prävention von Heim- und Freizeitunfällen noch in den Kinderschuhen.“ Diese Aussage ist leider auch heute noch zutreffend.





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Verkehrssicherheit von Kindern im Vorschulalter
Unfallrisiko - Maßnahmen - Angebote

Von Andreas Bergmeier

5 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Im Jahr 2010 wurden in der Bundesrepublik 5.175 Kinder im Alter unter sechs Jahren bei Verkehrsunfällen schwer oder leicht verletzt (Tabelle 1), 39 Kinder dieser Altersgruppe kamen ums Leben. Gegenüber dem Vorjahr hat sich damit für diese Zielgruppe zumindest bei den Verletzten der allgemeine Trend fortgesetzt: Die Unfallzahlen sind weiter zurückgegangen. Bei den Getöteten ist dagegen ein Anstieg von 31 (2009) auf 39 Kinder zu verzeichnen. Hierbei muss allerdings berücksichtigt werden, dass auf Grund der niedrigen Zahlen jeder einzelne Unfall besonders ins Gewicht fällt und zu einer Zu- oder Abnahme im Vergleich zum Vorjahr führen kann.
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Sexuellem Missbrauch aktiv begegnen
Gefährdungen durch Aufmerksamkeit und Achtsamkeit reduzieren

Von Jörg M. Fegert und Hubert Liebhardt

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Sexueller Missbrauch ist in den meisten Gesellschaften, in denen diese Misshandlungsform untersucht und dokumentiert wird, ein relativ häufiges Phänomen. Abhängig von engeren oder weiteren De? nitionen (nur Handlungen mit Penetration, nur Handlungen mit Körperkontakt, sogenannte Hands-on-Taten versus Hands-off-Taten, wie das Zeigen pornogra?scher Inhalte, Fotogra? eren entblößter Kinder für kinderpornogra? sche Zwecke) sind drei bis zehn Prozent aller Mädchen und junger Frauen und ein bis vier Prozent aller Jungen und jungen Männer in Deutschland in ihrer Kindheit mit Erfahrungen sexualisierter Gewalt konfrontiert (Häuser et al. 2011).



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Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Rechte einräumen und anhören = beteiligen?

Von Thomas Meysen

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Es hat sich herumgesprochen: Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention sichert Kindern und Jugendlichen das Recht zu, bei allen ihre Person betreffenden Gerichts- und Verwaltungsverfahren entweder unmittelbar oder durch einen Vertreter oder eine geeignete Stelle gehört zu werden. Ihre Meinung soll angemessen sowie ihrem Alter und ihrer Reife entsprechend berücksichtigt werden. Anhörung ist das Gebot. Die deutsche Rechtsordnung setzt es in den verschiedenen Rechtsbereichen um. Aber macht sie daraus auch tatsächlich ein Beteiligungsrecht?



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Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kindertagesstätten
Von Ursula Enders

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Beratung in Fällen der Vermutung eines sexuellen Missbrauchs durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in Institutionen ein Arbeitsschwerpunkt von Zartbitter, Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch. Von 1991 bis 1995 wurden bei Zartbitter allein 14 Fälle einer Vermutung eines sexuellen Missbrauchs in Kölner Kindertagesstätten gemeldet. In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um Vermutungen gegen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Elterninitiativen, aber es wurden ebenso Vermutungen gegenüber pädagogischen Fachkräften in Einrichtungen kirchlicher Trägerschaft sowie in städtischen Kindertagesstätten benannt. In einigen Fällen stellte sich die Vermutung als nicht berechtigt heraus, in anderen konnte sie nicht gerichtlich abgeklärt bzw. bestätigt werden, obgleich Fachkräfte der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens von der Glaubwürdigkeit der kindlichen Aussagen überzeugt waren. In zwei Fällen wurde der Verdacht im Rahmen eines Strafermittlungsverfahrens erhärtet. Einer der beiden Beschuldigten verstarb nach Anklageerhebung vor Beginn des Strafprozesses; der zweite wurde zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

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