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Kinderrechte für ein "gutes Leben" in der Globalisierung - Festvortrag anlässlich 40 Jahre Deutsche Liga für das Kind
Von Gesine Schwan

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Es begann mit einem Mord: Vier Jugendliche ermordeten 1973 einen ihnen völlig unbekannten Jungen. Das besondere war nicht dieser Mord, sondern wie der Anthropologe Dr. Klaus G. Conrad darauf reagierte: Nicht nur mit – angebrachter – Betroffenheit und Empörung, sondern mit der Frage: Wieso tun junge Menschen das? Die analytische Frage entsprang nicht einfach kühl-distanzierendem Wissenschaftsverstand. Vielmehr folgte sie dem dringenden Wunsch, praktisch gegen eine derartige Grausamkeit etwas zu tun.

 
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Großelternschaft im Wandel - Neue Beziehungsmuster in der modernen Gesellschaft
Von François Höpflinger

11  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Heute leben die verschiedenen Generationen (Kinder, Eltern, Großeltern) meist getrennt, aber die gegenseitigen Kontakte sind häufig intensiv. Für dieses Lebensmuster hat sich der Begriff "Intimität auf Distanz" eingebürgert. Im Gegensatz zu einer oft geäußerten Ansicht führt getrenntes Wohnen nicht zur Schwächung der Solidarität zwischen den Generationen. So bleiben die Kontakte zwischen Eltern und erwachsen gewordenen Kindern selbst in der sogenannten nachelterlichen Lebensphase vielfach eng. Waren die Beziehungen zwischen Großeltern und jüngeren Generationen früher eher formal und autoritär, sind sie heute wärmer und nachsichtiger.

 
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Großelternschaft: Facetten und Ambivalenzen
Von Kurt Lüscher

6  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Großelternschaft scheint ein altvertrautes Thema zu sein. Doch es wurde erstaunlicherweise erst in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts in der Familien- und Generationenforschung lanciert. Mittlerweile gibt es eine stattliche Zahl von Veröffentlichungen. Doch wirklich erkundet ist das Feld noch nicht, ebenso wenig die Überschneidungen mit anderen sozial- und kulturwissenschaftlichen Bereichen. Am Wandel von Großelternschaft lassen sich beispielsweise alltägliche Phänomene der Modernisierung und ihre Widersprüchlichkeiten im Blick auf die Entfaltung persönlicher Identität erkennen. In dieser Perspektive stelle ich in gebotener Kürze und dementsprechend unvermeidlicher Allgemeinheit drei Thesen zur Diskussion.

 
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Zur Großelternsituation in der Kunst
Von Günter Heisterkamp

8  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Die Anregungen der Tiefenpsychologen zur Bedeutung der Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern fallen spärlich aus. C. G. Jung stellt keine Bezüge zu dieser Familienkonstellation her. Auch im Werk von Freud stoßen wir auf keine psychologische Äußerung zu dieser besonderen Beziehung. Demgegenüber drücken die Fotografien mit seinen Enkelkindern einen liebevollen Bezug zu ihnen aus. In den Briefen an seine Kinder und Kindeskinder sowie in den Kindheitserinnerungen seiner Enkel erscheint Freud als fürsorglicher, anteilnehmender und unterstützender Vater, insbesondere Großvater.

 
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Leben mit vertrauten Menschen - Verwandtenpflege als Hilfe zur Erziehung
Von Irmela Wiemann

7  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Wenn Eltern ausfallen, dann springen weltweit in armen oder auch in reichen Familien Verwandte ein, um das Kind zu versorgen. Meist sind es die Großeltern, die ihr Enkelkind aufnehmen, oftmals aber auch Onkel und Tanten oder Verwandte im weiteren Familienkreis. Verwandtenpflege ist also weltweit gesehen wesentlich stärker vertreten, als die institutionell geregelte "Fremdpflege".

 
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Umgangsrecht der Großeltern und sonstiger Bezugspersonen - Haben Großeltern ein Recht auf Umgang mit ihrem Enkelkind? Und was gilt für andere Bezugspersonen?
Von Franziska Hasselbach

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Eine Trennung von Paaren mit Kindern ändert nicht nur das Zusammenleben dieser Kleinfamilie, sondern wirkt sich auch auf den Umgang der Kinder mit anderen Verwandten aus. Doch auch ohne Trennung und Scheidung kann der Umgang der Kinder, etwa mit Großeltern, ein heikles Thema sein.

 
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Kinder aus Regenbogenfamilien - Ergebnisse der BMJ-Studie
Von Pia Bergold und Andrea Buschner

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-17

Entwicklungen wie die Abschaffung des § 175 (StGB), die zunehmend liberalen Einstellungen in der Bevölkerung gegenüber Homosexualität (Antidiskriminierungsstelle des Bundes 2017), die Einführung des Lebenspartnerschaftsgesetzes (2001) mit dessen zahlreichen Überarbeitungen und letztlich der Bundestagsbeschluss zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare (Juli 2017) zeigen, dass diese Lebensform in den letzten Jahrzehnten in der Gesellschaft zunehmend Anerkennung und Akzeptanz erfährt. Trotz aller Gleichstellungsentwicklungen und der zunehmenden Toleranz der Bevölkerung gleichgeschlechtlichen Paaren gegenüber, existieren auch heute noch Ressentiments gegenüber Männer- und Frauenpaaren, die mit Kindern leben, sogenannten Regenbogenfamilien. Ungeachtet dessen existieren diese Familien in Deutschland. Wie sie entstehen, wie vielfältig sie sind, wie sie Elternschaft gestalten und wie sich Kinder in diesen Familien entwickeln, soll Inhalt des vorliegenden Beitrags sein.

 
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Eltern wie alle anderen
Von Katja Irle

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-17

Das Kindeswohl dient Befürwortern wie Gegnern homosexueller Elternschaft als wichtigstes Argument. Während beide Seiten noch streiten, ist sich die Wissenschaft weitgehend einig: Die Qualität der Eltern-Kind-Beziehung ist entscheidend für das Kindeswohl, nicht die sexuelle Orientierung von Müttern und Vätern.

 
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