Einzelne Artikel

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Der Übergang von der Familie in die Krippe - Eine Projektskizze des Norderstedter Modells
Von Julia Paulsen, Elisabeth Wesche, Liane Simon und Wolfgang Hiegele

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Die Eingewöhnung in die Krippe ist ein großer Schritt für Eltern und Kinder und ist auch für die Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen eine arbeitsreiche Zeit, in der vieles genau geplant werden muss. Dabei ist bisher die Vorstellung handlungsleitend, dass es darum geht, ein einzelnes Kind in ein bestehendes System einzugewöhnen. Aus systemtheoretischer Sicht treffen allerdings bei jeder Eingewöhnung zwei verschiedene Systeme aufeinander, von denen jedes eine Anpassungsleistung erbringen muss, so dass ein bislang wenig beachteter Aspekt in den Blickpunkt gerät: Beide Systeme müssen sich kennenlernen und aneinander "gewöhnen". Aus der Perspektive der Einrichtung ist dies zusätzlich je nach Anzahl der neuen Familien mehrfach innerhalb eines Kindergartenjahres zu leisten.

 
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"Ich will spielen!" - Ein begründetes, kindliches Bedürfnis und wie es unterstützt werden kann
Von Barbara Weiss und Sonja Perren

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Die Vereinten Nationen verabschiedeten 1989 die Kinderrechtskonvention, die allen Kindern dieser Welt die Rechte auf Überleben, Entwicklung und gesellschaftliche Beteiligung garantieren soll. In Artikel 31 Absatz 1 wird dem Spiel ein expliziter Platz eingeräumt: „Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemässe aktive Erholung, sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben“ (Vereinte Nationen 1989).

 
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Kinderrechtsverletzung und Kindeswohlgefährdung oder: Kinderarmut als gestohlenes Leben
Von Michael Klundt

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Eigentlich ist es doch eine Binsenweisheit, dass Armut – also auch die von Kindern – im Jahre 2019 anders aussieht, als die Armut im Mittelalter, vor der Französischen Revolution von 1789 oder unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg 1945. Kinderarmut in Deutschland heute bedeutet Armut in einem der reichsten Länder dieser Erde.

 
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Kinder brauchen mehr! Eine eigenständige Kindergrundsicherung verhindert Kinderarmut
Von Jana Liebert

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Jedes Kind in Deutschland hat nach der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ein Recht auf ein Aufwachsen in sozialer Sicherheit. Doch die Kinderarmut in Deutschland ist seit Jahren anhaltend hoch. Viel zu viele Leistungen, die Armut mindern sollen, kommen nicht dort da an, wo sie gebraucht werden. Zudem ist dieses Leistungssystem von einem Misstrauen gegenüber Eltern geprägt, was im Alltag zum Beispiel in der Schule oder im Freizeitverein zu Scham und Stigmatisierung der Kinder führt.

 
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Einfach ist keine Lösung - Zur Kritik an der Kindergrundsicherung
Von Christoph Butterwegge

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Die hohe und wegen der vermehrten Fluchtmigration nach Deutschland sogar noch wachsende Kinderarmut wird von der politischen und Medienöffentlichkeit mittlerweile als drängendes soziales Problem betrachtet, das konsequenter als in der Vergangenheit angegangen werden muss. Maßgeblich zu der für ein so reiches Land wie die Bundesrepublik skandalös hohen Armutsquote junger Menschen beigetragen haben die Reformen der "Agenda 2010" von Bundeskanzler Gerhard Schröder und die sogenannten Hartz-Gesetze der rot-grünen Koalition (vgl. hierzu: Butterwegge, Klundt, Belke-Zeng 2008, S. 80 ff.).

 
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Fragt uns auch, was ihr fragen sollt Children’s Worlds+ – Was brauchen Kinder und Jugendliche?
Von Sabine Andresen und Antje Funcke


8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Kinder und Jugendliche haben besondere und vielfältige Bedarfe und Interessen. Sie sind keine "kleinen Erwachsenen". Sehr wohl aber sind sie Expertinnen und Experten ihres eigenen Lebens. Sie können selbst Auskunft darüber geben, was aus ihrer Sicht für ein gutes Leben und Aufwachsen unabdingbar ist bzw. auf was sie verzichten können. Aber auch in welchen Bereichen sie Mangelerfahrungen machen, ihnen Zeit und Zuwendung fehlen oder sie sich sorgen, können sie beschreiben

 
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Wie(so) über Armut sprechen? Zur Notwendigkeit einer armutsbewussten Praxis in Kindertagesstätten
Von Stephanie Simon, Barbara Lochner und Jessica Prigge

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Ausgehend von Armut als ein gesamtgesellschaftliches Problem wird in diesem Beitrag ausgelotet, wie ein auf die Lebenslage Armut bezogenes pädagogisches Handeln gestaltet werden kann. Plädiert wird für eine armutsbewusste Pädagogik. Befunde aus dem Forschungsprojekt "Umgang mit und Deutungen von Armut in Kindertagesstätten" dienen als empirische Basis, anhand derer praxisorientierte Reflexionen erörtert und Perspektiven aufgezeigt werden.

 
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e Hilfen für junge Eltern in schwierigen Lebenslagen in der Mongolei
Von Ute Hennige und Andreas Eickhorst

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Die sogenannten Frühen Hilfen im Zusammenhang mit Prävention und Kinderschutz sind in Deutschland seit einem Jahrzehnt etabliert. Ihr Ziel, begründet auf der UN-Kinderrechtskonvention, dem Grundgesetz und dem Kinderschutzgesetz, ist die frühzeitige und nachhaltige Verbesserung der Entwicklungschancen von Kindern in Familie und Gesellschaft. Hierfür werden lokale und regionale Unterstützungssysteme mit koordinierten Hilfsangeboten für Eltern und Kinder ab Beginn der Schwangerschaft und in den ersten drei Lebensjahren bereit gestellt (NZFH 2016).

 
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