Einzelne Artikel

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Die Bedeutung der Peers für Entwicklung und Bildung des Kindes in der Krippe
Von Nina Hover-Reisner und Maria Fürstaller

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 2-17

In Verbindung mit dem Krippeneintritt wird das vertraute Zusammensein des Kindes mit seinen familiären Bezugspersonen für einige Stunden des Tages zumeist an fünf Tagen der Woche wiederkehrend unterbrochen. Das Kind ist in der Krippe mit einer Fülle neuer Personen konfrontiert, die bislang Fremde waren, und stößt dabei auf Personen, die das belastende Gefühl des Getrenntseins von den vertrauten Bezugspersonen lindern könnten. Zwar tragen Erwachsene in der Krippe durch ihren pädagogischen Auftrag als Erzieher/innen Verantwortung für die Kinder, Kleinkinder stehen aber – nicht zuletzt bedingt durch die Gruppensituation und einen Betreuungsschlüssel von ca. 1:6 in Österreich (Baierl & Kaindl 2011) – in der Krippe tendenziell mehr Zeit in unmittelbarer Interaktion mit anderen Kindern als mit Erwachsenen.
 
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Die Bedeutung der Gleichaltrigen in Kindertageseinrichtungen - Ein soziologischer und entwicklungspsychologischer Blick auf Peerbeziehungen jüngerer Kinder
Von Holger Brandes und Petra Schneider-Andrich

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 2-17

Wenn man vom "Bild vom Kind" spricht, ist es strenggenommen wenig sinnvoll, dabei an ein einzelnes Kind zu denken, denn Kinder sind in einem ganz grundlegenden Sinne "Gruppenkinder". Zwar sind sie in den ersten Lebensjahren in hohem Maße auf Erwachsene angewiesen und auf diese bezogen, aber sobald ihre motorischen und kommunikativen Möglichkeiten es zulassen, suchen sie den Kontakt zu anderen Kindern.
 
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Soziale Kompetenzen sind bedeutsam für gelingende Peerbeziehungen und Wohlbefinden in der Kindertagesstätte
Von Sonja Perren und Tatiana Diebold

9 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 2-17

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Forschung mit den Auswirkungen institutioneller, familienergänzender Betreuung auf die kindliche Entwicklung. Sie liefert hierzu eine tendenziell eher positive Antwort. Der wichtigste Befund ist aber, dass sich die Wirkung je nach Betreuungsqualität sehr unterscheiden kann. Neben strukturellen Merkmalen wie Betreuungsschlüssel oder Gruppengröße hat sich insbesondere die Beziehungsqualität zwischen Betreuerinnen und Kindern als wichtiger Faktor erwiesen. Was bisher stark vernachlässigt worden ist, ist die Beziehungsqualität der Kinder untereinander.
 
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Die Rolle der Peer-Group für die frühe Sprachbildung
Von Ulrike Lüdtke und Ulla Licandro

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 2-17

Sprachbildung und Sprachförderung in frühpädagogischen Einrichtungen nehmen bei der Schaffung sprachlich und nicht-sprachlich anschlussfähiger Bildungsprozesse eine zentrale Rolle ein. Neben der in der Theorie und Forschung vielfach herausgestellten Bedeutung der Eltern-Kind-Kommunikation (vgl. z.B. Banser 2017; Lüdtke 2012b) und der Interaktion von pädagogischen Fachkräften und Kindern (z.B. Beckerle 2017), spielt das soziale Umfeld des Kindes sowie dessen Qualität und Quantität des sprachlichen Inputs eine zentrale Rolle für den kindlichen Spracherwerb.
 
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Mögliche Antworten der Kindertagesbetreuung auf Herausforderungen im System Früher Hilfen
Von Regina Remsperger-Kehm

5 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 2-17

Frühe Hilfen sollen einen Beitrag dazu leisten, die Entwicklungsmöglichkeiten von kleinen Kindern frühzeitig und nachhaltig zu verbessern, indem sie die Beziehungs- und Erziehungskompetenz von Eltern stärken. Diesen Auftrag vor Augen überrascht es, dass sowohl die Perspektive von Kindern als auch die Kindertagesbetreuung in den Netzwerken Früher Hilfen eine offensichtlich eher nachrangige Rolle spielen. Dabei könnten insbesondere Kindertageseinrichtungen Antworten auf die Herausforderungen im System Früher Hilfen geben.
 
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Das Fetale Alkoholsyndrom im Kindes- und Erwachsenenalter
Von Hans-Ludwig Spohr

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-17

Vor gut 40 Jahren beschrieben Jones und Smith (1973) in den USA ein auffälliges Muster kraniofazialer Anomalien und zentralnervöse Dysfunktionen an elf Kindern, deren Mütter chronisch alkoholkrank waren und während der Schwangerschaft getrunken hatten. Sie prägten den Begriff "fetal alcohol-syndrome" (FAS) und dokumentierten damit ein Krankheitsbild, das durch ein auffälliges Gesicht (kraniofaziale Dysmorphie), eine Wachstumsretardierung, eine verzögerte psychomotorische Reifung und eine gestörte geistige Entwicklung charakterisiert ist. Durch diese Veröffentlichung im "Lancet" 1973 wurde das Fetale Alkohol-Syndrom (FAS) weltweit bekannt und bald als eine der wichtigsten Ursachen für eine angeborene geistige Entwicklungsstörung erkannt!
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Substanzmittelmissbrauch in der Schwangerschaft und die Folgen für die Kinder
Von Juliane Spiegler

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-17

Substanzmittelmissbrauch ist ein weltweites Problem, welches in allen sozialen Schichten vorkommt und schon im Altertum beschrieben ist. Die meisten Substanzen passieren die Plazenta und haben Auswirkung auf die Entwicklung des Kindes im Mutterleib.
 
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Drogensucht in der Schwangerschaft Folgen für das ungeborene Kind
Von Eva Robel-Tillig

3 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-17

Sucht bedeutet das körperliche und geistige Verlangen nach einem Stoff, nach dessen Genuss sich das physische und psychische Wohlbefinden massiv verbessert. Trotz des Wissens, dass die Abhängigkeit vom Genuss dieser Substanz den Konsumenten zum willenlosen Opfer macht, gelingt es nur wenigen Menschen aus eigenen Kräften eine Sucht zu überwinden.
 
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