Einzelne Artikel

Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Einzelne Artikel
Sexuellem Missbrauch aktiv begegnen
Gefährdungen durch Aufmerksamkeit und Achtsamkeit reduzieren

Von Jörg M. Fegert und Hubert Liebhardt

10 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Sexueller Missbrauch ist in den meisten Gesellschaften, in denen diese Misshandlungsform untersucht und dokumentiert wird, ein relativ häufiges Phänomen. Abhängig von engeren oder weiteren De? nitionen (nur Handlungen mit Penetration, nur Handlungen mit Körperkontakt, sogenannte Hands-on-Taten versus Hands-off-Taten, wie das Zeigen pornogra?scher Inhalte, Fotogra? eren entblößter Kinder für kinderpornogra? sche Zwecke) sind drei bis zehn Prozent aller Mädchen und junger Frauen und ein bis vier Prozent aller Jungen und jungen Männer in Deutschland in ihrer Kindheit mit Erfahrungen sexualisierter Gewalt konfrontiert (Häuser et al. 2011).



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Beteiligung von Kindern und Jugendlichen
Rechte einräumen und anhören = beteiligen?

Von Thomas Meysen

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Es hat sich herumgesprochen: Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention sichert Kindern und Jugendlichen das Recht zu, bei allen ihre Person betreffenden Gerichts- und Verwaltungsverfahren entweder unmittelbar oder durch einen Vertreter oder eine geeignete Stelle gehört zu werden. Ihre Meinung soll angemessen sowie ihrem Alter und ihrer Reife entsprechend berücksichtigt werden. Anhörung ist das Gebot. Die deutsche Rechtsordnung setzt es in den verschiedenen Rechtsbereichen um. Aber macht sie daraus auch tatsächlich ein Beteiligungsrecht?



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Schutz vor sexualisierter Gewalt in Kindertagesstätten
Von Ursula Enders

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Seit Anfang der 1990er Jahre ist die Beratung in Fällen der Vermutung eines sexuellen Missbrauchs durch haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in Institutionen ein Arbeitsschwerpunkt von Zartbitter, Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch. Von 1991 bis 1995 wurden bei Zartbitter allein 14 Fälle einer Vermutung eines sexuellen Missbrauchs in Kölner Kindertagesstätten gemeldet. In der Mehrzahl der Fälle handelte es sich um Vermutungen gegen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Elterninitiativen, aber es wurden ebenso Vermutungen gegenüber pädagogischen Fachkräften in Einrichtungen kirchlicher Trägerschaft sowie in städtischen Kindertagesstätten benannt. In einigen Fällen stellte sich die Vermutung als nicht berechtigt heraus, in anderen konnte sie nicht gerichtlich abgeklärt bzw. bestätigt werden, obgleich Fachkräfte der Jugendhilfe und des Gesundheitswesens von der Glaubwürdigkeit der kindlichen Aussagen überzeugt waren. In zwei Fällen wurde der Verdacht im Rahmen eines Strafermittlungsverfahrens erhärtet. Einer der beiden Beschuldigten verstarb nach Anklageerhebung vor Beginn des Strafprozesses; der zweite wurde zu einer langjährigen Freiheitsstrafe verurteilt.

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Fehlerquellen erkennen - Risiken verringern
Risiko- und Fehlermanagement im Kinderschutz

Von Christine Gerber und Jörg Backes

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-12

Jugendämter in Deutschland setzen sich seit geraumer Zeit mit Risiken und Fehlern im Kinderschutz auseinander. Allerdings tun sie dies in der Regel eher implizit unter dem Titel Qualitätsentwicklung oder Qualitätsmanagement im Kinderschutz. Eine offensive Auseinandersetzung unter der Überschrift Risiko- und Fehlermanagement ist dagegen eher selten zu finden.
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Kindeswohlgefährdung ja oder nein?
Neue Instrumente helfen Erzieherinnen und Erziehern bei der Einschätzung

Von Jörg Maywald

5 Seiten, erschienen in Heft 4-12

Die Beurteilung, ob im Einzelfall das Wohl eines Kindes gefährdet ist oder nicht, gehört sicherlich zu den schwierigsten Entscheidungen, die in einer Kita zu treffen sind. Von der Beantwortung dieser Frage hängt ab, wie das weitere Verfahren zu gestalten ist, welche Elterngespräche geführt werden müssen und ob gegebenenfalls das Jugendamt einzubeziehen ist. Unabhängig voneinander haben zwei Forschergruppen Instrumente entwickelt, die Erzieher(innen) bei der Einschätzung einer möglichen Kindeswohlgefährdung unterstützen können.



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Bewegung - ein notwendiger Schritt ins Leben
Von Heinz Krombholz

8 Seiten, erschienen in frühe Kindhheit 3-12


Verglichen mit anderen Säugetieren kommt der Mensch sehr "unreif" zur Welt und ist in besonderem Maße auf Fürsorge angewiesen. Ein Baby ist aber keineswegs bewegungsunfähig und es besitzt bereits Fähigkeiten, die sein Überleben ermöglichen: Es kann atmen, Nahrung aufnehmen, unverdauliche Nahrungsreste ausscheiden und seine Temperatur regulieren. Bereits unmittelbar nach der Geburt hat das Kind ein ausgeprägtes Bedürfnis, sich die Welt, in die es geboren wird, vertraut zu machen, Zusammenhänge zwischen eigenem Verhalten und Umweltreaktionen zu entdecken und die Umwelt zu beeinfl ussen. Hierbei sind die bereits erstaunlich weit entwickelten Wahrnehmungsleistungen (Sehen, Hören, Riechen und Fühlen) und die Entwicklung der motorischen Fertigkeiten von entscheidender Bedeutung. In der frühen Kindheit erfolgt die unmittelbare Erfahrung, das "Begreifen" der Umwelt, vorwiegend durch die Tätigkeit des Kindes, über seine körperlichen und seine sinnlichen Erfahrungen. Diese unmittelbare Auseinandersetzung mit der Umwelt gilt als wesentlich für die Entwicklung der geistigen Fähigkeiten und des Denkens.
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Bewegt von Anfang an, unbeschwert durch das Leben
Bewegungsförderung in den ersten Lebensjahren
Von Hans Peter Brandl-Bredenbeck, Ines Gellhaus und Nicole Satzinger

8 Seiten, erschienen in frühe Kindhheit 3-12

Die Schwangerschaft und die ersten Lebensjahre eines Kindes sind sensible Phasen, in denen es durch den Lebensstil der Eltern  ntscheidend in seiner körperlichen Entwicklung, in seinen motorischen Fähigkeiten und in seinem Gesundheitsverhalten geprägt wird. Bereits während der Schwangerschaft, direkt nach der Geburt und in der Frühphase des Aufwachsens werden wesentliche Grundsteine für eine gesunde und unbeschwerte Kindheit gelegt, die als Voraussetzung für eine gesunde und aktive Lebensführung insgesamt gelten kann.
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Bewegung und Sprache
Zur Bedeutung der Bewegung beim Erwerb sprachlicher Kompetenzen
Von Renate Zimmer

8 Seiten, erschienen in frühe Kindhheit 3-12


Sprachförderung hat Hochkonjunktur! Es gibt kein Bundesland, das nicht die sprachliche Förderung der Kinder in das Zentrum der  elematrpädagogischen Bemühungen stellt. Einigkeit herrscht bei der Überzeugung, dass man den Erwerb der deutschen Sprache bei Kindern nicht einfach dem Zufall überlassen darf. Keineswegs einig ist man sich jedoch über die Konzepte und Methoden der Sprachförderung. Im folgenden Beitrag wird ein Ansatz der Sprachförderung vorgestellt, der von den körperlich-sinnlichen Erfahrungen des Kindes ausgeht und bewusst die Alltagsnähe in den Vordergrund stellt.
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