Einzelne Artikel

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Die Bedeutung der Zeckenschutzimpfung FSME-Impfung: sicherer Schutz vor einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Von Markus Frühwein

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

Im Süden Deutschlands ist im Sommer in jedem Jahr wieder Hochzeit für Zecken und damit auch für die gefürchtete Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die antibiotisch gut therapierbare Borreliose. In Deutschland werden beide Erkrankungen vor allem vom gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) übertragen. Die Zeckenart versteckt sich vorwiegend im offenen Gras, der bodenbedeckenden Laubschicht oder dem dichten Unterholz von Wäldern. Die FSME wird durch das FSME Virus, ein Flavivirus, verursacht und kann in Einzelfällen auch durch rohe Milch infizierter Schafe, Ziegen oder Kühe übertragen werden. Auch Kinder sind häufig von Zeckenstichen betroffen und erkranken auch überdurchschnittlich häufig an FSME. Eine Impfung bietet hier einen sicheren Schutz und sollte für alle Kinder in Risikogebieten, die sich im Freien aufhalten, zum Standard gehören.
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Die Idee einer Impf-App für Kinder - Worin liegt der praktische Nutzen? Und würde sie von ihrer Zielgruppe überhaupt beachtet?
Von Verena Brandt

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19
Impfungen gelten weithin als eine der größten Errungenschaften der öffentlichen Gesundheit. Sie zählen nicht nur zu den "wichtigsten, effektivsten und kostengünstigen Maßnahmen des präventiven Gesundheitsschutzes", sondern "tragen maßgeblich zur Verbesserung der Gesundheitslage von Kindern und Jugendlichen und der Gesamtbevölkerung bei" (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Robert-Koch-Institut 2008, S. 135). Die weltweiten Impfprogramme haben zu einem starken Rückgang der Mortalität und Morbidität zahlreicher Infektionskrankheiten beigetragen. Sie schützen nicht nur den Einzelnen, sondern führen zu einem Kollektivschutz der Bevölkerung (Zepp et al 2015, S. 1).
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Empfehlungen zu Impfungen von Kindern im Zusammenhang mit (Fern-)Reisen
Von Martin Alberer

5 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

Der Trend zu internationalen Reisen ist seit Jahren ungebrochen. Im Jahr 2018 wurden für Deutschland insgesamt 99 Millionen internationale Flugreisen gemeldet. Dabei werden nicht nur die üblichen touristischen Ziele bereist, der Trend geht zunehmend auch zu individualisierten, kurzfristigen Reisen, auch in touristisch nicht ausreichend erschlossene Gebiete, und Reisen unter einfachen Bedingungen. Zunehmend entscheiden sich auch Familien mit teilweise noch sehr jungen Kindern für internationale Reiseziele. Leider existieren keine zuverlässigen Daten über die Anzahl von Kindern, die aus Deutschland in diese Regionen reisen.
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Was ist das "gute Leben" von Kindern? - Zum Konzept des Well-Being von Kindern
Von Sabine Walper

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen ist sowohl in Deutschland als auch international zu einem zentralen Thema der Politik geworden (z.B. Richardson & Ali 2014; Schölmerich, Agache, Leyendecker, Ott, Werding 2014). Zahlreiche politische Maßnahmen, Gesetzesvorgaben und Angebote im Bereich von Bildung, Betreuung und Erziehung zielen darauf ab, das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten und damit gute Lebens- und Entwicklungsbedingungen für die nachwachsende Generation zu schaffen. Einen zentralen Anker hierfür setzt § 1 im achten Buch der Sozialgesetzgebung (SGB VIII): "Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."

 
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Mit dem Kindeswillen zum Kindeswohl - Eine Perspektive der UN-Kinderrechtskonvention
Von Judith Feige und Stephan Gerbig

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention – ein völkerrechtlicher Vertrag, der von 196 Staaten angenommen wurde – ihr 30-jähriges Jubiläum. In Deutschland hat die Konvention insbesondere in der Rechtsprechung und der Verwaltungspraxis, aber auch in der pädagogischen Arbeit bisher nur selten Eingang gefunden. Der vorliegende Beitrag erläutert Bedeutung und Zusammenspiel von zwei zentralen Prinzipien der Konvention: Kindeswille und Kindeswohl.

 
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Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus
Von Ronja Mengel, Friederike Wedemeyer und Claudia Wiesemann


9 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Der Respekt vor der Selbstbestimmung des Patienten zählt zu den wichtigsten ethischen Prinzipien in der Medizin. Allerdings weist dieses Modell in der Kinderheilkunde und Jugendmedizin einige Probleme auf. Viele Kinder haben Wünsche, wie eine für sie verträgliche Behandlung gestaltet sein sollte, werden aber oft nicht selbstverständlich in Entscheidungen einbezogen, weil sie nicht im vollen Sinne selbstbestimmungsfähig sind, d.h. weil sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes (noch) nicht in der Lage sind, Wesen, Tragweite und Bedeutung einer Behandlung zu verstehen und ihren Willen danach zu bestimmen, wie die juristische Formel lautet. In der Regel willigen deshalb die begleitenden Erwachsenen stellvertretend für sie ein. In der Folge wird das, was die Kinder wünschen, oft vergleichsweise wenig beachtet oder schlimmstenfalls gar als unerheblich angesehen.

 
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Kindeswohl und Kindeswille in der Migrationsgesellschaft - Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Kinder- und Jugendhilfe
Von Antje Krüger

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Ausgehend von der Tatsache, dass Begriffe wie Migrationsgesellschaft, als Verweis auf eine diversitätsgeprägte, plurale soziale Realität, mittlerweile fest im Diskurs verankert sind, könnte man vermuten, dass sich unterschiedliche Ausprägungen und Dynamiken von Mobilität sowie plurilokale Zugehörigkeiten auch als selbstverständliche Merkmale des politischen, kulturellen und sozialen gesellschaftlichen Lebens etabliert haben. Migration könnte in diesem Sinne als gemeinsam geteilte Erfahrung aller Gesellschaftsmitglieder angesehen werden, weil sie Alltags und Lebenswelten prägt und sozialen Erwartungen und Erfahrungen entspricht.
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Kindeswohl - eine gemeinsame Aufgabe
Von Bernd Kasper

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Der Titel klingt wie eine Verknüpfung aus "Sonnenschein und guter Laune" oder "Demokratie und Freiheit". Die Verknüpfungen lassen uns sofort an Selbstverständlichkeiten denken: Natürlich ist Demokratie eine unerlässliche Grundlage für ein Leben in Freiheit und natürlich freuen wir uns, wenn die Sonne scheint, also ist es doch genauso selbstverständlich, dass wir uns als Gesellschaft gemeinsam um unsere Kinder kümmern – und auch wissen wie das geht. Aber ist das wirklich so? Manchmal denke ich, dem Kinderschutz geht es vielleicht ähnlich wie der Demokratie: Sie ist da, sie ist selbstverständlich, man muss sich nicht allzu sehr damit beschäftigen, sie nervt manchmal, aber irgendwie läuft doch alles – und wenn nicht, gibt es zumindest Gesprächsstoff. Und schließlich gibt es ja Fachleute (Politiker), die es regeln sollen. Wir müssen uns nicht wirklich anstrengen für unser freiheitliches Leben.

 
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