Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Frühe Hilfen und Kinderschutz oder: vom Kinderschutz zu den Frühen Hilfen
Von Ute Thyen

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Ein kinderrechtsbasierter Ansatz im Kinderschutz trägt dazu bei, Eltern in ihrer Verantwortung zu stärken. Dies scheint auf den ersten Blick eine paradoxe Feststellung zu sein, aber ich möchte in diesem Beitrag aufzeigen, dass Kinderrechte nicht die Elternrechte reduzieren, sondern beide zusammen mehr sind als die Summe der jeweils einzelnen Rechtspositionen. Der Ansatz der UN-Kinderrechtskonvention, die Aspekte Schutz, Förderung und Beteiligung gleichermaßen und gleichzeitig zu berücksichtigen, macht deutlich, dass historisch gewachsene Vorstellungen eines allein auf Schutz vor Gewalt basierten Kinderschutzes weiterentwickelt werden müssen.

 
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Zukunft der Kinderrechte
Von Lothar Krappmann

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist ein Vertrag, der neue Anstrengungen freigesetzt hat, Kindern zum vollen Genuss ihrer Menschenrechte zu verhelfen. Alle Staaten der UN, mit Ausnahme der USA, sind der Konvention beigetreten; eine gemeinsame Begrifflichkeit ist entstanden, mit der über Kinder und ihre Rechte weltweit gesprochen wird. Alle Staaten haben Schritte zur Verwirklichung der Kinderrechte unternommen, die hier nicht bilanziert werden sollen. Regierungen müssen regelmäßig über die Umsetzung der Konvention berichten; zahlreiche Organisationen beobachten, kritisieren und werden auch selber tätig. Die Bemühungen um die Rechte der Kinder haben Schulen, Kindergärten, Eltern, Kommunen erreicht.

 
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In diesem Jahr wird die Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft 40 Jahre alt. - Festvortrag anlässlich 40 Jahre Deutsche Liga für das Kind
Von Sabine Walper

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Wenn wir den Ausgangspunkt und die wichtigste Botschaft der Liga für das Kind in einem Satz ausdrücken sollten, so könnten wir mit den Worten von Janusz Korczak sagen: "Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche." Kinder sind von Beginn an Persönlichkeiten.

 
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Kinderrechte für ein "gutes Leben" in der Globalisierung - Festvortrag anlässlich 40 Jahre Deutsche Liga für das Kind
Von Gesine Schwan

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Es begann mit einem Mord: Vier Jugendliche ermordeten 1973 einen ihnen völlig unbekannten Jungen. Das besondere war nicht dieser Mord, sondern wie der Anthropologe Dr. Klaus G. Conrad darauf reagierte: Nicht nur mit – angebrachter – Betroffenheit und Empörung, sondern mit der Frage: Wieso tun junge Menschen das? Die analytische Frage entsprang nicht einfach kühl-distanzierendem Wissenschaftsverstand. Vielmehr folgte sie dem dringenden Wunsch, praktisch gegen eine derartige Grausamkeit etwas zu tun.

 
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Großelternschaft im Wandel - Neue Beziehungsmuster in der modernen Gesellschaft
Von François Höpflinger

11  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Heute leben die verschiedenen Generationen (Kinder, Eltern, Großeltern) meist getrennt, aber die gegenseitigen Kontakte sind häufig intensiv. Für dieses Lebensmuster hat sich der Begriff "Intimität auf Distanz" eingebürgert. Im Gegensatz zu einer oft geäußerten Ansicht führt getrenntes Wohnen nicht zur Schwächung der Solidarität zwischen den Generationen. So bleiben die Kontakte zwischen Eltern und erwachsen gewordenen Kindern selbst in der sogenannten nachelterlichen Lebensphase vielfach eng. Waren die Beziehungen zwischen Großeltern und jüngeren Generationen früher eher formal und autoritär, sind sie heute wärmer und nachsichtiger.

 
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Großelternschaft: Facetten und Ambivalenzen
Von Kurt Lüscher

6  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Großelternschaft scheint ein altvertrautes Thema zu sein. Doch es wurde erstaunlicherweise erst in den letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts in der Familien- und Generationenforschung lanciert. Mittlerweile gibt es eine stattliche Zahl von Veröffentlichungen. Doch wirklich erkundet ist das Feld noch nicht, ebenso wenig die Überschneidungen mit anderen sozial- und kulturwissenschaftlichen Bereichen. Am Wandel von Großelternschaft lassen sich beispielsweise alltägliche Phänomene der Modernisierung und ihre Widersprüchlichkeiten im Blick auf die Entfaltung persönlicher Identität erkennen. In dieser Perspektive stelle ich in gebotener Kürze und dementsprechend unvermeidlicher Allgemeinheit drei Thesen zur Diskussion.

 
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Zur Großelternsituation in der Kunst
Von Günter Heisterkamp

8  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Die Anregungen der Tiefenpsychologen zur Bedeutung der Beziehung zwischen Großeltern und Enkelkindern fallen spärlich aus. C. G. Jung stellt keine Bezüge zu dieser Familienkonstellation her. Auch im Werk von Freud stoßen wir auf keine psychologische Äußerung zu dieser besonderen Beziehung. Demgegenüber drücken die Fotografien mit seinen Enkelkindern einen liebevollen Bezug zu ihnen aus. In den Briefen an seine Kinder und Kindeskinder sowie in den Kindheitserinnerungen seiner Enkel erscheint Freud als fürsorglicher, anteilnehmender und unterstützender Vater, insbesondere Großvater.

 
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Leben mit vertrauten Menschen - Verwandtenpflege als Hilfe zur Erziehung
Von Irmela Wiemann

7  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Wenn Eltern ausfallen, dann springen weltweit in armen oder auch in reichen Familien Verwandte ein, um das Kind zu versorgen. Meist sind es die Großeltern, die ihr Enkelkind aufnehmen, oftmals aber auch Onkel und Tanten oder Verwandte im weiteren Familienkreis. Verwandtenpflege ist also weltweit gesehen wesentlich stärker vertreten, als die institutionell geregelte "Fremdpflege".

 
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