Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Männer in Kitas - Was machen sie anders und wie profitieren die Kinder von ihnen? Ergebnisse aus der "Tandem-Studie".
Von Holger Brandes, Markus Andrä, Wenke Röseler und Petra Schneider-Andrich

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-13

Gegenwärtig wird im deutschen wie im europäischen Raum eine deutliche Erhöhung des bislang geringen Männeranteils an pädagogischem Personal in Kindertagesstätten politisch gewollt und aktiv gefördert. Auch viele Eltern, Erzieherinnen und Träger scheinen Männern in Kindertagesstätten in hohem Maße aufgeschlossen gegenüber zu stehen (vgl. Cremers, Krabel 2010).
 
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Kinder brauchen Männer! Zur Vergeschlechtlichung von Qualitätsentwicklungsfragen in der Elementarpädagogik
Von Lotte Rose

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-13

Seit einigen Jahren lässt sich eine öffentliche Kampagne zur Erhöhung der Zahl männlicher Fachkräfte in Kitas verzeichnen. Nicht nur mehren sich die Verlautbarungen zu den positiven Wirkungen von männlichen Pädagogen auf die kindliche Entwicklung, sondern auch die Meldungen zu Maßnahmen zur Rekrutierung von männlichen Erziehern. Frühkindliche Erziehung und Bildung werden damit geschlechtlich geöffnet. Gleichwohl findet eine erneute geschlechtliche Aufladung der beruflichen Kindererziehung statt. Dieser eigentümlichen Paradoxie wird im Folgenden nachgegangen.

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Wie Männer für den Erzieherberuf gewonnen werden können
Von Bernhard Koch

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-13


Gegenwärtig kann im Bereich der gesamten Bildungsinstitutionen (Kindertageseinrichtungen, Grundschulen bis hin zu höheren Schulen) von einer Tendenz zur „Feminisierung“ gesprochen werden. Damit ist gemeint, dass Kleinkinder, Kinder und Jugendliche zum weit überwiegenden Teil von weiblichen Fachkräften betreut, erzogen, unterrichtet und gebildet werden. Dies wird von vielen Eltern, Bildungswissenschaftler(inne)n und Politiker(inne)n als eine Entwicklung gesehen, die angesichts des Anspruchs auf Gendergerechtigkeit von Schule und Bildung problematisch erscheint. Im vorliegenden Artikel geht es um Männer als „token“, als geschlechtliche Minderheit in der frauendominierten Institution „Kindergarten“. In einer Institution, die zwar schon im 19. Jahrhundert „gegründet“ wurde, die aber erst ab den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts zu einem maßgeblichen Ort der Kindererziehung wurde („normierte Kindheit“). Der forcierte Ausbau der Kinderbetreuung für unter Dreijährige sowie der Ausbau der Ganztages- und der Ganzjahreskindergärten bedeutet dabei eine weitere „Feminisierung der Erziehung“.

 
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Die Entwicklung der erzieherischen Hilfen in Deutschland
Befunde und Herausforderungen aus dem 14. Kinder- und Jugendbericht

Von Wolfgang Trede

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-13

Die Leistungen der Kinder- und Jugendhilfe haben sich seit der Jahrtausendwende erheblich ausgeweitet. Zusammen mit der gleichzeitigen Zunahme der Ganztagsschulen kann man konstatieren, dass Aufwachsen in Deutschland zunehmend in öffentlicher Verantwortung erfolgt – ohne dass dadurch die Familie unwichtiger würde. Die Kinder- und Jugendhilfe gehört mittlerweile zur sozialisatorischen Infrastruktur und richtet ihre Bemühungen zunehmend auf die ganze Familie. Auch die erzieherischen Hilfen sind mittlerweile weit mehr als Nothilfen für schicksalhafte Problemlagen. Zukünftig wird die Kinder- und Jugendhilfe ihre Angebote vor Ort noch stärker mit anderen Akteuren verzahnen, ihre Wirkungen besser ausweisen und das Thema Inklusion auch für sich ernst nehmen müssen.
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Als Kunde mit dem Jugendamt zufrieden?
Was Kinder und Eltern von den Fachkräften eines Jugendamtes erwarten können und ob es für das Jugendamt wichtig ist, dass sie mit seinen Leistungen zufrieden sind

Von Christian Schrapper

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-13

Was wäre, wenn die Dienstleistungen eines Jugendamtes von seinen Nutzerinnen und Nutzern ebenso folgenreich bewertet werden könnten, wie die Leistungen eines Restaurants oder einer Gebäudereinigung? Sicher „hinken“ die Vergleiche mit solchen Dienstleistern für Ernährung und Sauberkeit, doch auch diese Unternehmungen bieten Service für existentielle Fragen des alltäglichen Lebens, mit denen Kunden mehr oder weniger zufrieden sein können. Und es wäre normal, wenn unzufriedene Kunden Nachbesserung oder Preisnachlass verlangen und beim nächsten Mal z. B. ein anderes Restaurant wählen. Konkurrenz belebt das Geschäft. Tun wir also einmal so, als wäre ein Jugendamt auch ein Unternehmen, das Service für Fragen des alltäglichen Lebens mit Kindern und in Familien bietet, mit denen Kinder und ihre Eltern mehr oder weniger zufrieden sein können.
 
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§ 79a SGB VIII - Dimensionen der Qualitätsentwicklung im Jugendamt
Von Reinhard Wiesner

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-13

Heute ist Qualitätsentwicklung ein Terminus, der im fachlichen Diskurs der Kinder- und Jugendhilfe verortet ist. Das war jedoch nicht immer so. Nach der Reform des Kinder- und Jugendhilferechts sprachen wir lange Zeit über „Fachlichkeit“ in der Jugendhilfe. Erst im Zusammenhang mit der Ökonomisierung der sozialen Arbeit hat der aus der Güterproduktion bekannte Begriff der Qualität auch Einzug in den fachlichen Diskurs der sozialen Arbeit gehalten.
 
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Dialogische Qualitätsentwicklung zwischen öffentlichen und freigemeinnützigen Trägern
Dialogische Qualitätsentwicklung zwischen öffentlichen und freigemeinnützigen Trägern

Von Reinhart Wolff

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-13

In der Geschichte der modernen Kinderschutzarbeit hat es immer wieder ein Auf und Ab in der fachlichen Entwicklung gegeben. Sowohl neue Anstöße als auch irritierende Rückschläge spielten dabei eine Rolle. Von der Wende der Waisenhaus- und Armenhauspraxis zur Rettungshausbewegung und zum Kampf gegen Kinderarbeit und -ausbeutung und schließlich zu den ersten Anfängen der Jugend- und Familienfürsorge waren freilich neben den Initiativen der sich herausbildenden Profession Soziale Arbeit stets Veränderungen der gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen Ausschlag gebend, die insbesondere im 20. Jahrhundert im Verhältnis der staatlichen Institutionen zum privaten familialen Lebenszusammenhang dann verstärkt zu einem Prozess der Vergesellschaftung von Erziehung und Sozialisation von Kindern und Jugendlichen führten (vgl. Hagemann-White, Wolff 1975; Arbeitsgruppe Kinderschutz, Bast u. a. 1975, 19865; Hering 2012; Hering, Münchmeier 2013). Kinderschutz wurde im Kontext dieser Entwicklungen zu einer Kernaufgabe der Kinder- und Jugendhilfe.

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Wenn man alleine nicht mehr weiter weiß
Beschwerdemanagement und Ombudsschaft für Kinder im Jugendamt

Von Jana Frädrich

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-13

In vielen Städten in Deutschland gibt es bereits Kinder- und Familieninteressenvertretungen. Tendenz steigend. Sie sollen vor allem dazu beitragen, eine „kinder- und familienfreundliche Umwelt zu schaffen und zu erhalten“, wie es im VIII. Sozialgesetzbuch in § 1.3.4 heißt. Auch die Kinderrechte der „UN-Konvention über die Rechte des Kindes“ sind eine wesentliche Arbeitsgrundlage für viele kommunale Kinder- und Familieninteressenvertretungen. Dass Kinder (und ihre Familien) an der Schaffung und am Erhalt einer kinder- und familienfreundlichen Umwelt beteiligt werden, versteht sich von selbst. Denn: Kinder sind (wie auch ihre Eltern) Expertinnen und Experten in eigener Sache. Sie wissen, was gut für sie ist und ob ihr Stadtteil, ihre Gemeinde, ihre Umgebung oder eine Einrichtung kinderfreundlich sind – oder nicht.
 
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