Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Wer wählen kann, entscheidet mit - Das Wahlrecht als politisches Grundrecht
Von Lore Maria Peschel-Gutzeit
 
7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13


Im Herbst 1997, also vor ziemlich genau 16 Jahren, machte die Zeitung mit den großen Buchstaben und wenig Text mit folgender Schlagzeile auf: Wahlrecht für Babys. Illustriert war der Aufmacher mit dem Foto eines etwa zweijährigen Kleinkindes mit einem dicken Windelpaket, das einem Raum oder Zimmer zustrebte. Unterschrift dieses Bildes: Klein Dennis (2) wackelt in die Wahlkabine. Der danebenstehende Text ließ keinen Zweifel, dass die namentlich genannte Autorin, das war ich, nun endgültig den Verstand verloren haben musste. Was war geschehen?

 
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Kinderrechte im alltäglichen Verwaltungshandeln - Die Umsetzung der Kinderrechtskonvention im Bereich der Exekutive
Von Anne Lütkes
 
6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13


Es wissen alle! Bereits vor über 20 Jahren hat die Bundesrepublik Deutschland die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-KRK) unterzeichnet. Seit Rücknahme der Vorbehalte gilt die UN-KRK – in Teilen auch ohne weitere gesetzliche Umsetzung – als innerstaatliches Recht. Wie Sie aber auch wissen, ist seither leider viel zu wenig passiert, den sich aus der UN-KRK ergebenden Verpflichtungen uneingeschränkt nachzukommen.

 
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Kindeswohl und Kindeswille in der Medizin - Eine ethische Analyse
Von Claudia Wiesemann und Sabine Peters
 
8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13


2008 erkämpfte die 13-jährige Hannah Jones ihr Recht zu sterben vor einem englischen Gericht. Das Mädchen litt an einer schweren Kardiomyopathie und widersetzte sich doch erfolgreich dem Versuch der sie behandelnden Ärzte, per Gerichtsentscheidung eine lebensrettende Herztransplantation durchzusetzen. Seit dem vierten Lebensjahr hatte sie diverse Therapien einer akuten myeloischen Leukämie überstanden, nun wollte sie keine heroische Behandlung mehr, und ihre Eltern sowie ein Kinderrechtsbeauftragter unterstützten sie dabei (Cornock 2010).
 
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Gleiche Rechte auch für Flüchtlingskinder
Von Lothar Krappmann
 
6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13


Kein Fragezeichen hinter der Überschrift, auch kein Ausrufezeichen; "Gleiche Rechte auch für Flüchtlingskinder" ist und bleibt eine Festsstellung, an der nicht zu rütteln ist, auch nicht in Zeiten, in denen die Flüchtlingspolitik täglich entsetzliche, beängstigende und traurige Schlagzeilen produziert. Es gilt immer noch und ohne Abstriche, dass die Leitlinie der Behandlung aller Kinder dieser Welt einschließlich der Flüchtlingskinder die seit 1989 von 193 Staaten vereinbarten und ratifizierten Kinderrechte sind.
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Vorfahrt für Kinder oder für Erwachsene? - Das neue Unterhaltsrecht und die Folgen für die Kinder
Von Ingeborg Rakete-Dombek
 
6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13

Beim sogenannten Betreuungsunterhalt handelt es sich um den Unterhaltstatbestand, der regelt, dass Unterhalt zu zahlen ist, weil einer der Eltern wegen der Betreuung eines Kindes kein oder nur geringes eigenes Einkommen erzielen kann und deshalb einen Unterhaltsanspruch gegen den anderen Elternteil hat.
 
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"Bestimmen die Kids jetzt alles?" - Partizipations- und Beschwerdemöglichkeiten in der Kinder- und Jugendhilfe
Von Ulrike Urban-Stahl

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13


Partizipation stellt eine „Säule“ der Rechte junger Menschen in der UN-Kinderrechtskonvention dar. In der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland sprechen wir spätestens seit dem 8. Kinder- und Jugendbericht (1990) von Partizipation als Struktur- und Handlungsmaxime einer lebensweltorientierten Kinder- und Jugendhilfe: „Wenn lebensweltorientierte Jugendhilfe darauf hinzielt, dass Menschen sich als Subjekte ihres eigenen Lebens erfahren, ist Partizipation eines ihrer konstitutiven Momente“ (Bundesministerium für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit 1990, S. 88). Dabei geht es sowohl um die konkreten Interaktionen mit jungen Menschen als auch um die Schaffung von Strukturen und Rahmenbedingungen, in denen diese stattfinden: „Partizipation schließlich realisiert sich in vielfältigen Formen von Beteiligung und Mitbestimmung. Sie ist verwiesen vor allem auf die Schaffung von Voraussetzungen für gleichberechtigte, offene Handlungsprozesse in der Planung und Realisierung von Hilfeprozessen und regionalen Planungen“ (Grunwald, Thiersch 2004, S. 26).
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Kinderrechte ins Grundgesetz
Von Jutta Limbach

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-13

Es gibt kaum ein Rechtsgebiet, das in den zurückliegenden Jahrzehnten so freudig reformiert worden ist wie das Familienrecht. Allerdings kam der Reformprozess – gerade was die Kinderrechte angeht – schwer in Gang. Immer wieder hat es der Nachhilfe des Bundesverfassungsgerichts bedurft, um dem Gesetzgeber Beine zu machen. Das gilt vor allem für das nichteheliche Kind, obgleich schon die Weimarer Verfassung und dieser folgend das Grundgesetz vorschrieb, dass den nichtehelichen Kindern die gleichen Lebensbedingungen zu schaffen sind wie den ehelichen. Das Recht allein ändert die soziale Wirklichkeit nicht. Das BVerfG hat sich nicht immer als Schrittmacher des sozialen Wandels erwiesen. Es hatte Mühe zu akzeptieren, dass nicht miteinander verheiratete, aber mit dem gemeinsamen Kind zusammen lebende Eltern eine Familie bilden.
 
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Vom Ernährer zum Miterzieher - Väter auf der Suche nach einer Erweiterung ihrer Rolle
Von Thomas Gesterkamp

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-13

Aktive Väter gehören heute zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Alltagskultur. Wenn ein Mann tagsüber mit seinem Baby unterwegs ist, fällt das nicht mehr so auf wie früher. Vielleicht arbeitet dieser Vater einfach zu anderen Zeiten, im nächtlichen Schichtdienst oder als Selbstständiger auf der Basis von Projekten. Die Arbeits- und Lebensformen sind unübersichtlich, die persönlichen Lebensstile variabel geworden. Entsprechend existieren verschiedenste Entwürfe von Vatersein nebeneinander. Es gibt moderne und traditionelle Väter, ledige und verheiratete, harmonisch getrennt lebende und im Streit geschiedene, außerdem Stief-, Pflege- und Adoptivväter. Es gibt Alleinverdiener und Haupternährer, Hausmänner oder Väter, die mit geteilter Elternschaft experimentieren.
 
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