Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Geschwisterdynamik
Impulse aus Psychoanalyse, Familientheorie und Entwicklungspsychologie

Von Hans Sohni

Vertrautsein ist ein Kennzeichen des Geschwisterbildes, Rivalität ein anderes. Geschwister sind allgegenwärtig und doch wurden sie in Theorie, psychosozialer und psychotherapeutischer Arbeit lange vernachlässigt. Erst in den letzten 25 Jahren verändern neue Impulse dieses Bild. Feministische Psychoanalytikerinnen treten für gleichwertige Beziehungen zwischen Patienten und Therapeuten ein. Die Familientheorie versteht psychische Entwicklung interpersonal und ermöglicht eine Vorstellung vom familiendynamischen Zusammenspiel zwischen horizontaler und vertikaler Achse. Der Entwicklungspsychologie verdanken wir eine positive Sicht auf das Rivalisieren, bei dem Geschwister emotionale und soziale Kompetenz erwerben, und ein Verständnis der Psychodynamik, warum Geschwister sich unterscheiden. Geschwister grenzen sich nicht nur voneinander ab, sondern sind auch aufeinander bezogen.

8 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12
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Mit der Geburt fängt alles an
Wirkungen von Geschwisterschaft für Eltern und Kinder in Mehrkindfamilien

Von Inés Brock

Die Ergebnisse des Forschungsprozesses könnten drei Bücher füllen, schreibt Bruno Hildenbrand im Vorwort zum Buch "Mehrkindfamilien im Kontext unterschiedlicher Kinderbetreuungsarrangements. Eine Studie zur Familien- und Geschwisterdynamik" (Brock 2010) und meint damit, dass die Studie zu wichtigen Befunden für mehrere Professionen und in unterschiedlichen Geltungsbereichen kommt. Das betrifft die Familiendynamik in Mehrkindfamilien, die Nutzung von öffentlicher Kinderbetreuung und die Gestaltung von Übergängen in Familien. Sowohl Psycholog(inn)en als auch Pädagog(inn)en und Sozialpolitiker(innen) könnten davon profitieren.

8 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12
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Vom Einzelkind zum Geschwisterkind
Wie sich Familien gut auf das neue Baby vorbereiten können

Von Doris Niebergall und Susanne Mierau

Bei Familie Berger ist die Freude groß: ein zweites Kind kündigt sich an. Das erste ist gerade drei Jahre alt, nun erwarten die Eltern weiteren Nachwuchs. Neben der Vorfreude haben sie aber auch Sorge. Denn aus dem Umfeld hören sie immer wieder von Schwierigkeiten, wenn ein zweites Kind geboren wurde: von älteren Kindern, die auf einmal wieder in die Hose machen, ihre Mama schlagen oder das neue Baby schmerzhaft zwicken. Vater und Mutter Berger fragen sich, was sie tun können, um solche Situationen zu vermeiden. Sie haben sich deshalb für einen Geburtsvorbereitungskurs speziell für Mehrgebärende angemeldet. Dort wird geklärt, wie sich Familien gut auf die weitere Schwangerschaft und das Leben mit einem Geschwisterkind vorbereiten können. Wer bietet solche Kurse an?

4 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12
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Trennung der Eltern - Trennung der Geschwister?
Von Michael Karle

Früher waren Trennungen und Scheidungen selten und wenn Eltern sich trennten, war es in der Regel so, dass die Kinder gemeinsam bei der Mutter blieben. Beginnend mit den 1960er Jahren stieg die Scheidungsrate nahezu kontinuierlich. Parallel damit einher ging ein Wandel in den Lebensformen: Patchworkfamilien, Single-Haushalte und nicht-eheliche Lebensgemeinschaften nahmen deutlich zu, wobei Schätzungen zufolge das Trennungsrisiko bei letzteren um den Faktor 1,5 höher ist als bei verheirateten Eltern; hier liegt es bei ca. 37 Prozent.

6 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12

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Zwischen Verbundenheit und Individualität
Zur Bedeutung von Geschwisterbeziehungen in der Psychotherapie mit Kindern

Von Helene Timmermann

Geschwisterbeziehungen sind die am längsten andauernden menschlichen Beziehungen und zählen neben der Beziehung zu den Eltern zu den intensivsten sozialen Erfahrungen eines Kindes. Geschwister bilden in der Familie ein eigenes horizontales Subsystem, das sich mit dem vertikalen Subsystem der Eltern-Kind-Ebene gegenseitig beeinflusst und Teil eines komplexen familiären Beziehungsge?echtes ist. Der Blick auf die Geschwister erfordert einen Perspektivenwechsel von einem vertikal orientierten Familienmodell mit dem exklusiven familiären Beziehungsdreieck "Vater-Mutter-Kind", hin zu einem horizontalen. Neuere psychoanalytische und systemische Entwicklungstheorien beschreiben die Entwicklung der Beziehungen eines Kindes als intersubjektives und familiendynamisches Geschehen, in dem sich gesunde Kinder die für ihre Reifung passenden Beziehungssysteme aussuchen und eine gesunde Familie diese zur Verfügung stellt (vgl. Cierpka 2001, Sohni 2011).

7 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12

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Geschwisterbeziehungen in der außerfamilialen Unterbringung
Von Sibylle Walter

Mit dem Eintritt in die stationäre Erziehungshilfe werden für den gesamten Familienverbund einschneidende Veränderungen ihrer Beziehungen zueinander eingeläutet. Im Zuge einer Trennung der Ursprungsfamilie zum Wohle der Kinder stellt sich grundsätzlich die Frage nach einer geeigneten Unterbringungsform und damit auch danach, ob Geschwisterkinder getrennt oder gemeinsam untergebracht werden sollen.

6 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12

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Fremdplatzierte Kinder und ihre Geschwister
Von Irmela Wiemann

Fremdplatzierte Kinder sind junge Menschen, die getrennt von Mutter und Vater aufwachsen.  Sie leben für eine gewisse Zeit oder bis sie erwachsen sind in einem neuen Zuhause. Nach der Trennung von ihren Ursprungsfamilien werden sie in Kinderdörfern, Heimen, Wohngruppen, in Pflege- oder Adoptivfamilien untergebracht. Die meisten fremdplatzierten Kinder sind in ihrer Ursprungsfamilie keine Einzelkinder, haben ältere oder jüngere leibliche Geschwister oder Halbgeschwister. Doch sie wachsen nicht mit diesen Brüdern oder Schwestern auf. Im Rahmen ihrer Fremdunterbringung werden sie voneinander getrennt. Es ist eher eine Ausnahme, dass Geschwisterkinder, die von ihren Eltern fort müssen, in Heimen, Kinderdörfern, in Pflege- oder Adoptivfamilien oder bei Verwandten gemeinsam groß werden. Wenn sie nicht als Einzelkinder aufwachsen, entwickeln sie in Pflege- oder Adoptivfamilien mehr oder weniger intensive Geschwisterbeziehungen zu den jungen Menschen, mit denen sie ihr Zuhause teilen, auch wenn sie genetisch nicht miteinander verwandt sind.

6 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12

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Verlust eines Elternteils durch Tod
Begleitung der Kinder und ihrer Familien

von Miriam Haagen

Der Tod eines Elternteils ist einer der fundamentalsten Verluste, die ein Kind erleiden kann. Es folgen daraus nicht nur gravierende Veränderungen in der gewohnten Umgebung des Kindes, auch das Innerste seiner Existenz wird erschüttert, und die eigene Kindheit droht verloren zu gehen.
Wegen der Rolle der Eltern als primäre Bindungspersonen ist ihr Tod bei Kindern jeden Alters ein Risikofaktor für ihre weitere psychische Entwicklung. Eltern fragen sich im Umgang mit diesem Thema immer wieder, ob das beobachtete Verhalten ihrer halbverwaisten Kinder „normal“ sei.

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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