Einzelne Artikel

Die Hauptartikel jeder Ausgabe der Zeitschrift frühe Kindheit können ab dem Erscheinungsjahr 2012 als pdf-Datei bestellt werden.

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Einzelne Artikel
Geschwisterbeziehungen in der außerfamilialen Unterbringung
Von Sibylle Walter

Mit dem Eintritt in die stationäre Erziehungshilfe werden für den gesamten Familienverbund einschneidende Veränderungen ihrer Beziehungen zueinander eingeläutet. Im Zuge einer Trennung der Ursprungsfamilie zum Wohle der Kinder stellt sich grundsätzlich die Frage nach einer geeigneten Unterbringungsform und damit auch danach, ob Geschwisterkinder getrennt oder gemeinsam untergebracht werden sollen.

6 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12

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Fremdplatzierte Kinder und ihre Geschwister
Von Irmela Wiemann

Fremdplatzierte Kinder sind junge Menschen, die getrennt von Mutter und Vater aufwachsen.  Sie leben für eine gewisse Zeit oder bis sie erwachsen sind in einem neuen Zuhause. Nach der Trennung von ihren Ursprungsfamilien werden sie in Kinderdörfern, Heimen, Wohngruppen, in Pflege- oder Adoptivfamilien untergebracht. Die meisten fremdplatzierten Kinder sind in ihrer Ursprungsfamilie keine Einzelkinder, haben ältere oder jüngere leibliche Geschwister oder Halbgeschwister. Doch sie wachsen nicht mit diesen Brüdern oder Schwestern auf. Im Rahmen ihrer Fremdunterbringung werden sie voneinander getrennt. Es ist eher eine Ausnahme, dass Geschwisterkinder, die von ihren Eltern fort müssen, in Heimen, Kinderdörfern, in Pflege- oder Adoptivfamilien oder bei Verwandten gemeinsam groß werden. Wenn sie nicht als Einzelkinder aufwachsen, entwickeln sie in Pflege- oder Adoptivfamilien mehr oder weniger intensive Geschwisterbeziehungen zu den jungen Menschen, mit denen sie ihr Zuhause teilen, auch wenn sie genetisch nicht miteinander verwandt sind.

6 Seiten, erscheinen in frühe Kindheit 2-12

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Verlust eines Elternteils durch Tod
Begleitung der Kinder und ihrer Familien

von Miriam Haagen

Der Tod eines Elternteils ist einer der fundamentalsten Verluste, die ein Kind erleiden kann. Es folgen daraus nicht nur gravierende Veränderungen in der gewohnten Umgebung des Kindes, auch das Innerste seiner Existenz wird erschüttert, und die eigene Kindheit droht verloren zu gehen.
Wegen der Rolle der Eltern als primäre Bindungspersonen ist ihr Tod bei Kindern jeden Alters ein Risikofaktor für ihre weitere psychische Entwicklung. Eltern fragen sich im Umgang mit diesem Thema immer wieder, ob das beobachtete Verhalten ihrer halbverwaisten Kinder „normal“ sei.

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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Sprich mit mir über den Tod
von Gertrude Bogyi

Im Rahmen meiner Tätigkeit als Psychologin und Psychotherapeutin an der Universitätsklinik für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters in Wien beschäftige ich mich seit nunmehr fast 40 Jahren mit der Thematik „Kind, Sterben und Tod“.
Tod und Sterben sind Themen, die nach wie vor gerne von Kindern ferngehalten werden, obwohl wir ihnen tagtäglich – sei es im eigenen Umfeld, sei es in den Medien – in vielfältiger Weise begegnen.
Wenn jemand aus der Familie schwer erkrankt oder stirbt, sind die Erwachsenen oft sehr verunsichert, wie sie Kindern gegenüber reagieren sollen. Immer wieder wird versucht, Tatsachen zu verschleiern bzw. zu beschönigen, um den Kindern die bittere Wahrheit zu ersparen. Der Umgang mit Tod und Sterben macht Erwachsene im Zusammenhang mit Kindern überaus hilflos, wodurch auch die Kinder hilflos gemacht werden. Das „Totschweigen des Todes“ ist mit Sicherheit ein Problem der Erwachsenen und nicht der Kinder. Kinder möchten am Geschehen teilhaben, möchten die Wahrheit wissen.

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12

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Wie es ist, wenn man stirbt?
Was Erzieher(innen) für die Behandlung der Themen „Sterben“ und „Tod“ in Kindertageseinrichtungen wissen sollten

Von Matthias Hugoth

Kinder und Tod – dieses Begriffspaar passt für viele Eltern und manche Erzieherin nicht zusammen: „Man sollte Kinder vor solchen schweren Themen schützen und dafür sorgen, dass sie möglichst wenig mit dem Tod konfrontiert werden“, heißt es dann. „Schwer wird es im späteren Leben noch früh genug. Die Kinder sollen unbeschwert und fröhlich sein können und ohne Sorgen aufwachsen.“ Und dann wird viel unternommen, um den Kindern ihre Gedanken an den Tod zu verscheuchen.

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Lebens- und Sterbebegleitung in der Kinderhospizarbeit
Zentrale Ergebnisse eines Forschungsprojektes

Von Sven Jennessen, Astrid Bungenstock und Eileen Bungenstock

In Deutschland leben etwa 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, von denen jährlich circa 1.500 sterben. Die Kinderhospizarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Familien, in denen diese Kinder leben, vom Zeitpunkt der Diagnose bis über den Tod hinaus zu begleiten und zu unterstützen. Hierfür stehen aktuell zehn stationäre Kinderhospize, zwei Jugendhospize sowie 94 ambulante Kinderhospizdienste zu Verfügung.
In Kooperation mit dem Deutschen Kinderhospizverein e.V. hat ein Forscher(innen)team über einen Zeitraum von drei Jahren erstmalig die Qualität dieser Angebote untersucht. Eine Gesamtdarstellung der Ergebnisse findet sich bei Jennessen et al. 2011 und Jennessen et al. 2010.

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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Wenn Kinder mit Tod und Trauer konfrontiert werden

Von Oliver Junker

In unserer Gesellschaft ist der Tod immer noch ein Tabuthema. Verluste werden „tot geschwiegen“, die Trauer auf den Friedhof verbannt, eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit macht vielen Probleme. Anstatt klar und deutlich von „tot“ und „gestorben“ zu sprechen, verwenden wir Ausdrücke wie „von uns gegangen“ oder „eingeschlafen“.

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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Kindheit, Sterben und Tod - auch in Chile ein Thema?

Von Marietta Schwermann und Alban Schraut

Als Freunde, Bekannte, Dozenten und Studenten davon erfuhren, dass wir dabei seien, eine Abhandlung über das Thema „Kindheit, Sterben und Tod“ zu schreiben, hörten wir u. a. folgende Aussagen: „Ein schweres Thema“, „Unmöglich.“, „Was sollte man denn über dieses Thema überhaupt schreiben?“, „Das Thema ist so traurig, daran will ich gar nicht denken.“
Das Fragezeichen im Titel weist darauf hin, dass es unter sehr unterschiedlichen Sichtweisen dennoch thematisiert wird. Zwar dürfte das öffentliche und medialmoderne Bewusstsein in Chile dem europäischen entsprechen. Und doch gibt es Aspekte, die sich davon unterscheiden; diese seien nachfolgend dargestellt.

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