Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Lebens- und Sterbebegleitung in der Kinderhospizarbeit
Zentrale Ergebnisse eines Forschungsprojektes

Von Sven Jennessen, Astrid Bungenstock und Eileen Bungenstock

In Deutschland leben etwa 22.000 Kinder und Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung, von denen jährlich circa 1.500 sterben. Die Kinderhospizarbeit hat sich zum Ziel gesetzt, Familien, in denen diese Kinder leben, vom Zeitpunkt der Diagnose bis über den Tod hinaus zu begleiten und zu unterstützen. Hierfür stehen aktuell zehn stationäre Kinderhospize, zwei Jugendhospize sowie 94 ambulante Kinderhospizdienste zu Verfügung.
In Kooperation mit dem Deutschen Kinderhospizverein e.V. hat ein Forscher(innen)team über einen Zeitraum von drei Jahren erstmalig die Qualität dieser Angebote untersucht. Eine Gesamtdarstellung der Ergebnisse findet sich bei Jennessen et al. 2011 und Jennessen et al. 2010.

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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Wenn Kinder mit Tod und Trauer konfrontiert werden

Von Oliver Junker

In unserer Gesellschaft ist der Tod immer noch ein Tabuthema. Verluste werden „tot geschwiegen“, die Trauer auf den Friedhof verbannt, eine offene Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit macht vielen Probleme. Anstatt klar und deutlich von „tot“ und „gestorben“ zu sprechen, verwenden wir Ausdrücke wie „von uns gegangen“ oder „eingeschlafen“.

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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Kindheit, Sterben und Tod - auch in Chile ein Thema?

Von Marietta Schwermann und Alban Schraut

Als Freunde, Bekannte, Dozenten und Studenten davon erfuhren, dass wir dabei seien, eine Abhandlung über das Thema „Kindheit, Sterben und Tod“ zu schreiben, hörten wir u. a. folgende Aussagen: „Ein schweres Thema“, „Unmöglich.“, „Was sollte man denn über dieses Thema überhaupt schreiben?“, „Das Thema ist so traurig, daran will ich gar nicht denken.“
Das Fragezeichen im Titel weist darauf hin, dass es unter sehr unterschiedlichen Sichtweisen dennoch thematisiert wird. Zwar dürfte das öffentliche und medialmoderne Bewusstsein in Chile dem europäischen entsprechen. Und doch gibt es Aspekte, die sich davon unterscheiden; diese seien nachfolgend dargestellt.

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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Kinderhospizarbeit in Deutschland
Entwicklung und aktuelle Situation

Von Marcel Globisch

Die Kinderhospizarbeit wurde in Deutschland 1990 von sechs betroffenen Familien auf den Weg gebracht. Inspiriert von der englischen Kinderhospizbewegung gründeten diese Familien den Deutschen Kinderhospizverein e.V.. Ziel war es, das erste stationäre Kinderhospiz in Deutschland zu errichten. 1998 wurde das Kinderhospiz Balthasar in Olpe eröffnet. Es ist heute eines von insgesamt zehn stationären Kinderhospizen; weitere befinden sich im Aufbau. Darüber hinaus sind in Olpe (Balthasar) sowie Hamburg (Sternenbrücke) aus den bereits bestehenden Kinderhospizen die ersten beiden Jugendhospize hervorgegangen. Ein weiteres wird 2012 als Ausbau des Kinderhospizes Löwenherz in Syke hinzukommen.

4 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 1-12
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