Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
"Reckahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen" - – eine aktuelle Initiative
Von Annedore Prengel

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Pädagogische Beziehungen bilden ein Fundament dafür, dass Leben, Lernen und demokratische Sozialisation gelingen. Nachdem körperliche und sexualisierte Gewalt geächtet wurde, sind seelische Verletzungen die häufigste und zugleich die am meisten ignorierte Gewaltform im Bildungswesen. Empirisch belegt ist, dass in allen Bildungsstufen ethisch begründetes, die Würde der Kinder und Jugendlichen in ausreichendem Maße achtendes und ethisch unzulässiges, missachtendes pädagogisches Handeln vorzufinden ist. Der folgende Beitrag berichtet über das Vorhaben der "Rekahner Reflexionen zur Ethik pädagogischer Beziehungen", das zur kinderrechtlichen Verbesserung der Beziehungsqualität in Einrichtungen und Schulen vom Kindergarten an beitragen will.

 
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Besteht eine Rechtspflicht zur Einführung eines Wahlrechts ab Geburt?
Von Axel Adrian

17 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Zum vierzigjährigen Bestehen und zur Jubiläumstagung der Deutschen Liga für das Kind mit dem Motto "Kinder schützen, fördern, beteiligen – was ist erreicht, was bleibt zu tun?" ist zu gratulieren. Auf die Frage, was bleibt zu tun, könnte man antworten: Es muss ein Wahlrecht ab Geburt eingeführt werden, bei dem die Stimmen der Kinder von ihren Eltern, als gesetzliche Vertreter, abgegeben werden.

 
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Neurobiologie im Säuglingsalter - Entstehung von Stressbelastungen und Ressourcen
Von Nicole Strüber

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Die Gene und die frühen Erfahrungen eines Kindes prägen die Entwicklung seines Gehirns, seines Temperamentes und seiner späteren Persönlichkeit. Sie prägen, ob es sich zu einem schüchternen oder gar sozial gehemmten, zu einem impulsiven oder auch risikobereiten Menschen entwickelt. Gene und Erfahrungen beeinflussen zudem die Fähigkeit, mit späteren Stressbelastungen umgehen zu können und das Risiko, psychische Erkrankungen oder Verhaltensstörungen zu entwickeln.

 
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Frühe Hilfen und Kinderschutz oder: vom Kinderschutz zu den Frühen Hilfen
Von Ute Thyen

7 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Ein kinderrechtsbasierter Ansatz im Kinderschutz trägt dazu bei, Eltern in ihrer Verantwortung zu stärken. Dies scheint auf den ersten Blick eine paradoxe Feststellung zu sein, aber ich möchte in diesem Beitrag aufzeigen, dass Kinderrechte nicht die Elternrechte reduzieren, sondern beide zusammen mehr sind als die Summe der jeweils einzelnen Rechtspositionen. Der Ansatz der UN-Kinderrechtskonvention, die Aspekte Schutz, Förderung und Beteiligung gleichermaßen und gleichzeitig zu berücksichtigen, macht deutlich, dass historisch gewachsene Vorstellungen eines allein auf Schutz vor Gewalt basierten Kinderschutzes weiterentwickelt werden müssen.

 
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Zukunft der Kinderrechte
Von Lothar Krappmann

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen ist ein Vertrag, der neue Anstrengungen freigesetzt hat, Kindern zum vollen Genuss ihrer Menschenrechte zu verhelfen. Alle Staaten der UN, mit Ausnahme der USA, sind der Konvention beigetreten; eine gemeinsame Begrifflichkeit ist entstanden, mit der über Kinder und ihre Rechte weltweit gesprochen wird. Alle Staaten haben Schritte zur Verwirklichung der Kinderrechte unternommen, die hier nicht bilanziert werden sollen. Regierungen müssen regelmäßig über die Umsetzung der Konvention berichten; zahlreiche Organisationen beobachten, kritisieren und werden auch selber tätig. Die Bemühungen um die Rechte der Kinder haben Schulen, Kindergärten, Eltern, Kommunen erreicht.

 
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In diesem Jahr wird die Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft 40 Jahre alt. - Festvortrag anlässlich 40 Jahre Deutsche Liga für das Kind
Von Sabine Walper

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Wenn wir den Ausgangspunkt und die wichtigste Botschaft der Liga für das Kind in einem Satz ausdrücken sollten, so könnten wir mit den Worten von Janusz Korczak sagen: "Kinder werden nicht erst zu Menschen – sie sind bereits welche." Kinder sind von Beginn an Persönlichkeiten.

 
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Kinderrechte für ein "gutes Leben" in der Globalisierung - Festvortrag anlässlich 40 Jahre Deutsche Liga für das Kind
Von Gesine Schwan

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-17

Es begann mit einem Mord: Vier Jugendliche ermordeten 1973 einen ihnen völlig unbekannten Jungen. Das besondere war nicht dieser Mord, sondern wie der Anthropologe Dr. Klaus G. Conrad darauf reagierte: Nicht nur mit – angebrachter – Betroffenheit und Empörung, sondern mit der Frage: Wieso tun junge Menschen das? Die analytische Frage entsprang nicht einfach kühl-distanzierendem Wissenschaftsverstand. Vielmehr folgte sie dem dringenden Wunsch, praktisch gegen eine derartige Grausamkeit etwas zu tun.

 
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Großelternschaft im Wandel - Neue Beziehungsmuster in der modernen Gesellschaft
Von François Höpflinger

11  Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-17

Heute leben die verschiedenen Generationen (Kinder, Eltern, Großeltern) meist getrennt, aber die gegenseitigen Kontakte sind häufig intensiv. Für dieses Lebensmuster hat sich der Begriff "Intimität auf Distanz" eingebürgert. Im Gegensatz zu einer oft geäußerten Ansicht führt getrenntes Wohnen nicht zur Schwächung der Solidarität zwischen den Generationen. So bleiben die Kontakte zwischen Eltern und erwachsen gewordenen Kindern selbst in der sogenannten nachelterlichen Lebensphase vielfach eng. Waren die Beziehungen zwischen Großeltern und jüngeren Generationen früher eher formal und autoritär, sind sie heute wärmer und nachsichtiger.

 
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