Einzelne Artikel

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Einzelne Artikel
Brauchen wir eine Impfpflicht? - Masern, eine gefährliche, durch Impfung vermeidbare Erkrankung
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Von Hans-Iko Huppertz und Ulrich Heininger

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

Die Masern gehören zu den sogenannten "Kinderkrankheiten", ein etwas beschönigender Begriff, der früher gebraucht wurde, als die Masern und andere Erkrankungen im frühen Kindesalter auftraten und jedes Kind diese Erkrankungen durchmachen musste. Damals wiesen Kinder in den ersten fünf Lebensjahren noch eine hohe Krankheitslast und sogar Sterblichkeit an Masern auf.
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Rechtliche Rahmenbedingungen einer Impfpflicht
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Von Juliane Netzer-Nawrocki und Kyrill Makoski

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

In Deutschland gibt es im Moment keine allgemein verbindliche Pflicht zur Impfung – anders als in anderen Ländern (Cantor 2019; Ukkonen 2018). Zuletzt wurde Anfang der 1980er Jahre die Pflicht zur Pockenimpfung aufgehoben. Allerdings wird derzeit (wieder) darüber diskutiert, ob die Masernimpfung für alle Schüler verbindlich gemacht werden soll. Das Bundesministerium für Gesundheit hat hierzu einen Gesetzesentwurf vorgelegt (BT-Drucksache 19/13452), der bereits kontrovers diskutiert wird. Vor dem Hintergrund der medialen Aufmerksamkeit für die Thematik "Impfpflicht" gibt dieser Beitrag einen Überblick über bestehende Rechtsgrundlagen, gerichtliche Entscheidungen sowie die Frage, ob die Einführung einer Impfpflicht gegen Grundrechte verstößt.
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Impfen als Pflicht?
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8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

Stellungnahme des Deutschen Ethikrats vom 27. Juni 2019 (Kurzfassung)
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Die Bedeutung der Zeckenschutzimpfung FSME-Impfung: sicherer Schutz vor einer Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
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Von Markus Frühwein

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 6-19

Im Süden Deutschlands ist im Sommer in jedem Jahr wieder Hochzeit für Zecken und damit auch für die gefürchtete Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) und die antibiotisch gut therapierbare Borreliose. In Deutschland werden beide Erkrankungen vor allem vom gemeinen Holzbock (Ixodes ricinus) übertragen. Die Zeckenart versteckt sich vorwiegend im offenen Gras, der bodenbedeckenden Laubschicht oder dem dichten Unterholz von Wäldern. Die FSME wird durch das FSME Virus, ein Flavivirus, verursacht und kann in Einzelfällen auch durch rohe Milch infizierter Schafe, Ziegen oder Kühe übertragen werden. Auch Kinder sind häufig von Zeckenstichen betroffen und erkranken auch überdurchschnittlich häufig an FSME. Eine Impfung bietet hier einen sicheren Schutz und sollte für alle Kinder in Risikogebieten, die sich im Freien aufhalten, zum Standard gehören.
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Die Idee einer Impf-App für Kinder - Worin liegt der praktische Nutzen? Und würde sie von ihrer Zielgruppe überhaupt beachtet?
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Impfungen gelten weithin als eine der größten Errungenschaften der öffentlichen Gesundheit. Sie zählen nicht nur zu den "wichtigsten, effektivsten und kostengünstigen Maßnahmen des präventiven Gesundheitsschutzes", sondern "tragen maßgeblich zur Verbesserung der Gesundheitslage von Kindern und Jugendlichen und der Gesamtbevölkerung bei" (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Robert-Koch-Institut 2008, S. 135). Die weltweiten Impfprogramme haben zu einem starken Rückgang der Mortalität und Morbidität zahlreicher Infektionskrankheiten beigetragen. Sie schützen nicht nur den Einzelnen, sondern führen zu einem Kollektivschutz der Bevölkerung (Zepp et al 2015, S. 1).
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Empfehlungen zu Impfungen von Kindern im Zusammenhang mit (Fern-)Reisen
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Von Martin Alberer

5 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 5-19

Der Trend zu internationalen Reisen ist seit Jahren ungebrochen. Im Jahr 2018 wurden für Deutschland insgesamt 99 Millionen internationale Flugreisen gemeldet. Dabei werden nicht nur die üblichen touristischen Ziele bereist, der Trend geht zunehmend auch zu individualisierten, kurzfristigen Reisen, auch in touristisch nicht ausreichend erschlossene Gebiete, und Reisen unter einfachen Bedingungen. Zunehmend entscheiden sich auch Familien mit teilweise noch sehr jungen Kindern für internationale Reiseziele. Leider existieren keine zuverlässigen Daten über die Anzahl von Kindern, die aus Deutschland in diese Regionen reisen.
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Was ist das "gute Leben" von Kindern? - Zum Konzept des Well-Being von Kindern
Von Sabine Walper

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen ist sowohl in Deutschland als auch international zu einem zentralen Thema der Politik geworden (z.B. Richardson & Ali 2014; Schölmerich, Agache, Leyendecker, Ott, Werding 2014). Zahlreiche politische Maßnahmen, Gesetzesvorgaben und Angebote im Bereich von Bildung, Betreuung und Erziehung zielen darauf ab, das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten und damit gute Lebens- und Entwicklungsbedingungen für die nachwachsende Generation zu schaffen. Einen zentralen Anker hierfür setzt § 1 im achten Buch der Sozialgesetzgebung (SGB VIII): "Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."

 
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Mit dem Kindeswillen zum Kindeswohl - Eine Perspektive der UN-Kinderrechtskonvention
Von Judith Feige und Stephan Gerbig

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention – ein völkerrechtlicher Vertrag, der von 196 Staaten angenommen wurde – ihr 30-jähriges Jubiläum. In Deutschland hat die Konvention insbesondere in der Rechtsprechung und der Verwaltungspraxis, aber auch in der pädagogischen Arbeit bisher nur selten Eingang gefunden. Der vorliegende Beitrag erläutert Bedeutung und Zusammenspiel von zwei zentralen Prinzipien der Konvention: Kindeswille und Kindeswohl.

 
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