Einzelne Artikel

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Was ist das "gute Leben" von Kindern? - Zum Konzept des Well-Being von Kindern
Von Sabine Walper

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen ist sowohl in Deutschland als auch international zu einem zentralen Thema der Politik geworden (z.B. Richardson & Ali 2014; Schölmerich, Agache, Leyendecker, Ott, Werding 2014). Zahlreiche politische Maßnahmen, Gesetzesvorgaben und Angebote im Bereich von Bildung, Betreuung und Erziehung zielen darauf ab, das Wohlergehen von Kindern und Jugendlichen zu gewährleisten und damit gute Lebens- und Entwicklungsbedingungen für die nachwachsende Generation zu schaffen. Einen zentralen Anker hierfür setzt § 1 im achten Buch der Sozialgesetzgebung (SGB VIII): "Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit."

 
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Mit dem Kindeswillen zum Kindeswohl - Eine Perspektive der UN-Kinderrechtskonvention
Von Judith Feige und Stephan Gerbig

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

In diesem Jahr feiert die UN-Kinderrechtskonvention – ein völkerrechtlicher Vertrag, der von 196 Staaten angenommen wurde – ihr 30-jähriges Jubiläum. In Deutschland hat die Konvention insbesondere in der Rechtsprechung und der Verwaltungspraxis, aber auch in der pädagogischen Arbeit bisher nur selten Eingang gefunden. Der vorliegende Beitrag erläutert Bedeutung und Zusammenspiel von zwei zentralen Prinzipien der Konvention: Kindeswille und Kindeswohl.

 
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Partizipation von Kindern und Jugendlichen im Krankenhaus
Von Ronja Mengel, Friederike Wedemeyer und Claudia Wiesemann


9 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Der Respekt vor der Selbstbestimmung des Patienten zählt zu den wichtigsten ethischen Prinzipien in der Medizin. Allerdings weist dieses Modell in der Kinderheilkunde und Jugendmedizin einige Probleme auf. Viele Kinder haben Wünsche, wie eine für sie verträgliche Behandlung gestaltet sein sollte, werden aber oft nicht selbstverständlich in Entscheidungen einbezogen, weil sie nicht im vollen Sinne selbstbestimmungsfähig sind, d.h. weil sie aufgrund ihres Entwicklungsstandes (noch) nicht in der Lage sind, Wesen, Tragweite und Bedeutung einer Behandlung zu verstehen und ihren Willen danach zu bestimmen, wie die juristische Formel lautet. In der Regel willigen deshalb die begleitenden Erwachsenen stellvertretend für sie ein. In der Folge wird das, was die Kinder wünschen, oft vergleichsweise wenig beachtet oder schlimmstenfalls gar als unerheblich angesehen.

 
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Kindeswohl und Kindeswille in der Migrationsgesellschaft - Herausforderungen und Ansatzpunkte für die Kinder- und Jugendhilfe
Von Antje Krüger

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Ausgehend von der Tatsache, dass Begriffe wie Migrationsgesellschaft, als Verweis auf eine diversitätsgeprägte, plurale soziale Realität, mittlerweile fest im Diskurs verankert sind, könnte man vermuten, dass sich unterschiedliche Ausprägungen und Dynamiken von Mobilität sowie plurilokale Zugehörigkeiten auch als selbstverständliche Merkmale des politischen, kulturellen und sozialen gesellschaftlichen Lebens etabliert haben. Migration könnte in diesem Sinne als gemeinsam geteilte Erfahrung aller Gesellschaftsmitglieder angesehen werden, weil sie Alltags und Lebenswelten prägt und sozialen Erwartungen und Erfahrungen entspricht.
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Kindeswohl - eine gemeinsame Aufgabe
Von Bernd Kasper

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Der Titel klingt wie eine Verknüpfung aus "Sonnenschein und guter Laune" oder "Demokratie und Freiheit". Die Verknüpfungen lassen uns sofort an Selbstverständlichkeiten denken: Natürlich ist Demokratie eine unerlässliche Grundlage für ein Leben in Freiheit und natürlich freuen wir uns, wenn die Sonne scheint, also ist es doch genauso selbstverständlich, dass wir uns als Gesellschaft gemeinsam um unsere Kinder kümmern – und auch wissen wie das geht. Aber ist das wirklich so? Manchmal denke ich, dem Kinderschutz geht es vielleicht ähnlich wie der Demokratie: Sie ist da, sie ist selbstverständlich, man muss sich nicht allzu sehr damit beschäftigen, sie nervt manchmal, aber irgendwie läuft doch alles – und wenn nicht, gibt es zumindest Gesprächsstoff. Und schließlich gibt es ja Fachleute (Politiker), die es regeln sollen. Wir müssen uns nicht wirklich anstrengen für unser freiheitliches Leben.

 
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Der Übergang von der Familie in die Krippe - Eine Projektskizze des Norderstedter Modells
Von Julia Paulsen, Elisabeth Wesche, Liane Simon und Wolfgang Hiegele

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Die Eingewöhnung in die Krippe ist ein großer Schritt für Eltern und Kinder und ist auch für die Mitarbeitenden in den Kindertageseinrichtungen eine arbeitsreiche Zeit, in der vieles genau geplant werden muss. Dabei ist bisher die Vorstellung handlungsleitend, dass es darum geht, ein einzelnes Kind in ein bestehendes System einzugewöhnen. Aus systemtheoretischer Sicht treffen allerdings bei jeder Eingewöhnung zwei verschiedene Systeme aufeinander, von denen jedes eine Anpassungsleistung erbringen muss, so dass ein bislang wenig beachteter Aspekt in den Blickpunkt gerät: Beide Systeme müssen sich kennenlernen und aneinander "gewöhnen". Aus der Perspektive der Einrichtung ist dies zusätzlich je nach Anzahl der neuen Familien mehrfach innerhalb eines Kindergartenjahres zu leisten.

 
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"Ich will spielen!" - Ein begründetes, kindliches Bedürfnis und wie es unterstützt werden kann
Von Barbara Weiss und Sonja Perren

6 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 4-19

Die Vereinten Nationen verabschiedeten 1989 die Kinderrechtskonvention, die allen Kindern dieser Welt die Rechte auf Überleben, Entwicklung und gesellschaftliche Beteiligung garantieren soll. In Artikel 31 Absatz 1 wird dem Spiel ein expliziter Platz eingeräumt: „Die Vertragsstaaten erkennen das Recht des Kindes auf Ruhe und Freizeit an, auf Spiel und altersgemässe aktive Erholung, sowie auf freie Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben“ (Vereinte Nationen 1989).

 
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Kinderrechtsverletzung und Kindeswohlgefährdung oder: Kinderarmut als gestohlenes Leben
Von Michael Klundt

8 Seiten, erschienen in frühe Kindheit 3-19

Eigentlich ist es doch eine Binsenweisheit, dass Armut – also auch die von Kindern – im Jahre 2019 anders aussieht, als die Armut im Mittelalter, vor der Französischen Revolution von 1789 oder unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg 1945. Kinderarmut in Deutschland heute bedeutet Armut in einem der reichsten Länder dieser Erde.

 
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